Am 13. November 1966 wurde ihr Grundstein gelegt. Entwurf und Planung der Kirche stammen vom Architekten Professor Walter Mayer aus Nürnberg. Nach zweijähriger Bauzeit wurde St. Johannes Nepomuk am 1. Advent, dem 1. 12. 1968 feierlich durch Domkapitular Prälat Johann Michel eingeweiht.
Eine große Zahl der Katholiken, die sich in Trogen und Feilitzsch nach Kriegsende ansiedelten, stammen aus dem Sudetenland. Deshalb wurde die Kirche nach dem hl. Johannes Nepomuk als Kirchenpatron, der Landespatron von Böhmen und Schutzpatron der Vertriebenen aus dem Sudetenland ist, benannt.
Die Kirche liegt in einem Wohngebiet, umgeben von Bäumen und Wiesen unweit der Verbandsschule Bayerisches Vogtland. Wer von Trogen nach Feilitzsch fährt erblickt die Kirche, scheinbar von hohen Bäumen umrahmt, an einem kleinen Hang liegend und das die Kirchenfront dominierende Buntglasfenster. Die weitere Silhouette der Kirche wird bestimmt von einem ansteigenden Dach und einer in Klinker gefassten Außenwand, alles in einem warmen, rötlichen Ton.
Dem Besucher eröffnet sich beim Betreten der Kirche ein modern gestalteter Gottesdienstraum. Die Bänke für die Gottesdienstgemeinde sind an drei Seiten um den Altar angeordnet. Optisch auffälligstes Element der Kirche ist das 1992 eingebaute Altarfenster, gestaltet vom Bamberger Kunstmaler Alfred Heller. Es zeigt das Lamm Gottes thronend inmitten des himmlischen Jerusalem, dessen Farbspiel besonders bei Sonneneinstrahlung beeindruckt.
Der goldene Tabernakel wird getragen von einer Granitsäule und umschlossen von stilisierten, goldenen Flammen. Der zentral angeordnete Altar mit seiner Steinmaserung und der ebenfalls steinerne Ambo mit einer goldfarbenen Pultfassung, aus gleichem grauem Granit, bilden so eine optische Einheit und betonen auf diese Weise die Bedeutung dieses Ortes für die Kirche.
Seit Ende 1992 verfügt der Gottesdienstraum über ein modernes Bildnis der Gottesmutter Maria, geschaffen vom Bildhauer Albert Ultsch, Bamberg.
Am 30. Jahrestag der Kirchweihe wurde die Pfeifen-Orgel eingeweiht. Der silbern glänzende Pfeifenprospekt wird durch rote, schräggestellte Holztafeln unterbrochen. Der Orgelrahmen ist aus natur belassenem Eichenholz und ruht mit seinen Pfeifen auf einem schlanken Fuß, welcher den Spieltisch trägt. Orgel und holzverblendetes Kirchendach bilden so eine Einheit.
St. Johannes Nepomuk ist eine junge und lebendige Gemeinde. Hinter dem Gottesdienstraum befinden sich die Kleinküche, die Sakristei und der Gemeinderaum sowie die WC’s. Diese Räume sind durch zwei Zugänge aus dem Gottesdienstraum erreichbar.
Erst 2007 wurden diese Räume modernisiert. Ein neuer Laminat-fußboden, passende Tische u Stühle, ansprechende Beleuchtung und Vorhänge wurden investiert und durch den Einbau einer mobile Trennwand die Möglichkeit geschaffen, den Gemeinderaum und die Sakristei zu einem größeren Raum zusammen zu vereinen.
So ist St. Johannes Nepomuk für die zahlreichen Aktivitäten der jungen Gemeinde bestmöglich vorbereitet.
Die Kirche ist in der Regel ca. 30 Minuten vor/nach Abschluss des Gottesdienst geöffnet.
Als Teilkirche der Pfarrei Bernhard Lichtenberg haben wir keinen eigenen Pfarrgemeinderat sondern sind durch einen Ausschuss im Pfarrgemeinderat vertreten. Der Sachausschuss befasst sich mit den religiösen und weltlichen Aktivitäten unserer Filialkirche und trägt diese dem verantwortlichen Pfarrer vor.
Dies kann die Gottesdienstgestaltung (Familiengottesdienst, Andacht, Jugendgottesdienst,...), das Johannisfeuer, die Durchführung vom überregional bekannten Konzert „Feilitzscher Advent“ am 1. Advent (seit 1990 ), die Aktivitäten mit unseren evangelischen Nachbargemeinden in Trogen, Töpen und Gattendorf (Weltgebetstag der Frauen bzw. ökumen. Alltagsexerzitien mit der evgl. Kirche Trogen, das ökum. Gebet am Mittwoch vor Pfingsten mit der evgl. Kirche in Töpen), ökumen. Vorträge und Vieles mehr betreffen.
Der Sachausschuss trifft sich öffentlich in unregelmäßigen Abständen und ist für neue Ideen, Anregungen, Anliegen offen. Interessierte können sich an den Vorsitzenden des Sachausschuss, Herrn Bernd Goltz, Zedtwitz, wenden.