12. Bernhard Lichtenberg Wallfahrt nach Berlin 5./6. November 2025

Zum Gedenken an den Seligen Bernhard Lichtenberg haben wir uns am 5. November als kleine, aber feine Gruppe auf den Weg nach Berlin gemacht, um dort an einem Gottesdienst anlässlich seines Todestages teilzunehmen.
Unsere Fahrt gestaltete sich bereits überaus andächtig – wenn gleich nicht aus religiösen Gründen, sondern weil immer mehr neu aufleuchtende Kontrollleuchten uns stetige Sorge um den Bonibus bereiteten.
Bei unserer Ankunft in Berlin wurde uns durch die überaus bescheidene Ausstattung unserer Unterkunft bewusstgemacht, dass eine Wallfahrt wie die unsere auch immer gewisse Entbehrungen mit sich bringt.
Am späten Nachmittag konnten wir alle dank Kaplan Helbig und seiner Ortskenntnis noch einige der Wahrzeichen Berlins sehen, bevor wir abends dem Gottesdienst mit dem Berliner Erzbischof in der frisch sanierten Hedwigs Kathedrale beiwohnen konnten.
Im Rahmen der zweisprachig, auf Deutsch und Polnisch vorgetragenen Predigt des Erzbischofs von Stettin lobte dieser das Wirken des Seligen Bernhard und ordnete dessen Handeln in das einer Reihe von Geistlichen ein, die ebenfalls in den Zeiten des Nationalsozialismus auf ihre Weise Widerstand leisteten und anderen Menschen in Not halfen.
Auch betonte er die gesteigerte Bedeutung von Menschen wie Bernhard Lichtenberg in unruhigen Zeiten wie den heutigen.
Nach diesem bewegenden und musikalisch wunderbar gestalteten Gottesdienst bot sich uns noch die Gelegenheit, das Grab von Bernhard Lichtenberg in der Krypta der Hedwigs Kathedrale anzusehen.
Auf das spirituelle Highlight des Abends folgte direkt das Kulinarische; dank der exzellenten Auswahl unseres Kaplans konnten wir den Tag mit einem wahrhaft grandiosen Essen ausklingen lassen.
Am nächsten Tag erkundeten wir noch zusammen zu Fuß und von sonnigem Wetter verwöhnt die schönsten Ecken von Berlin Mitte, bevor auch schon die Rückreise nach Hof anstand. Anschließend lässt sich mit einem wohligen Gefühl und in Dankbarkeit für die tolle Reiseleitung durch den Kaplan auf unsere Wallfahrt zurückblicken; einzig fraglich ist nur noch, ob es dem Bonibus gut geht.
geschrieben von Nadja Skop



