An diesem Wochenende wird in allen Pfarrkirchen der Blasiussegen erteilt

In allen Pfarrkirchen des Seelsorgebereichs „Hofer- Land“ wird an diesem Wochenende wieder der Blasiussegen erteilt.
Über den heiligen Blasius weiß man nicht so viel. Er lebte im 4. Jahrhundert, war zuerst Arzt, dann Bischof in Armenien. Während der Christenverfolgung kam er ins Gefängnis und wurde dort vielen Menschen zum Helfer und Tröster. So befreite er einen Knaben, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, vor dem Erstickungstod. Blasius gilt als der Nothelfer bei Halskrankheiten und bei Erstickungsgefahr.-
Manchmal ist auch unser Hals vor Angst zugeschnürt. Im Blasiussegen mit den brennenden Kerzen hält uns Gott seine liebende Wärme an unseren erkälteten und zugeschnürten Hals, um uns von allem zu befreien, was wir verschluckt haben, um die Fischgräte der Angst herauszuziehen, die sich nicht nur im Hals, sondern in unserer Seele eingekrallt hat. Wenn beim Blasiussegen die zwei brennenden Kerzen vor das Gesicht gehalten werden, dann heißt das nichts anderes, dass Gott sein Heil, sein Angesicht, seine Nähe aufleuchten lassen soll. „Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht über dir aufleuchten und sei dir gnädig. Er wende dir sein Antlitz zu und schenke dir seinen Frieden.“ Der leitende Pfarrer des Seelsorgebereiches Hofer- Land Stefan Fleischmann lädt alle Gläubigen zum Blasiussegen ein, der dieses Wochenende in allen Pfarrkirchen erteilt wird.