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Auch ohne Skateboard: Ordensfrau begeistert beim Frauenfrühstück in St. Konrad

Datum:
Veröffentlicht: 8.2.12
Von:
Elisabeth Goller
Bis auf den letzten Platz besetzt war der Pfarrsaal St. Konrad beim Frauenfrühstück des Katholischen Frauenbunds: Über 120 Frauen erlebten einen nachdenklich machenden, mitreißenden Vortrag der Ordensschwester Teresa Zukic, die als „skateboadfahrende Nonne“ in ganz Deutschland bekannt wurde. Sie verstand es, ihr Publikum von Anfang zu fesseln. Bevor sie

Bisauf den letzten Platz besetzt war der Pfarrsaal St. Konrad beim Frauenfrühstückdes Katholischen Frauenbunds: Über 120 Frauen erlebten einen nachdenklichmachenden, mitreißenden Vortrag der Ordensschwester Teresa Zukic, die als„skateboadfahrende Nonne“ in ganz Deutschland bekannt wurde. 

Sieverstand es, ihr Publikum von Anfang zufesseln. Bevor sie unter dem Titel „Abenteuer Christsein“ fünf praxisbezogene,leicht nachvollziehbare „Schritte zumerfüllten Leben“ aufzeigte, berichtete die gebürtige Kroatin aus ihrem Leben.Bis zu ihrem 18. Lebensjahr hatte sie keinerlei Bezug zu Gott, doch durchZufall bekam die Leistungssportlerin („dass ich mal Kunstturnerin war, siehtman mir heute nicht mehr an“ so die schwergewichtige Nonne selbstironisch) ineiner schlaflosen Nacht eine Bibel in die Hand. Die Bergpredigt berührte sie,stellte ihr Leben auf den Kopf – die junge Frau ließ sich taufen, trat in denOrden der Vinzentinerinnen in Fulda ein, studierte Religionspädagogik. Und sielebte von Anfang an ihren „Traum von einer lebendigen Kirche“ – und sobegeisterte sie zum Beispiel als „skateboardfahrende Nonne“ nicht nur Kinder in einem sozialen Brennpunkt-Viertel in Hanau, sondern erhieltauch die Aufmerksamkeit von Presse, Funk und Fernsehen.

Siegründete die „Kleine Kommunität der Geschwister Jesu“, die nach vielen Jahrenin Pegnitz vor kurzem nach Weißendorf bei Erlangen umgezogen ist. Doch dorttrifft man Sr. Teresa nicht allzu oft an – sie ist eine gefragteReferentin - und zwar nicht nur inkatholischen oder evangelischen Kirchengemeinden, sondern zum Beispiel auchWirtschaftsverbände oder Energiefirmen. Und so hatte das Organisationsteam desKatholischen Frauenbunds St. Konrad um die Vorsitzende Sieglinde Palitza dieOrdensfrau bereits vor einem Jahr nach St. Konrad eingeladen.

„Eine faszinierende Persönlichkeit mit großerAusstrahlung“, so lautete das Urteil von vielen Besucherinnen beimFrauenfrühstück des Katholischen Frauenbunds St. Konrad. Im kurzweiligen Vortrag benannte sie die„fünf Schritte zu einem erfüllten Leben“: Freundschaft mit sich selbst, Bibel leben, Gott loben, Gewohntesaufbrechen, Wunden heilen lassen. Zum Schlussverabschiedete sie sich mit einer Hausaufgabe von den Zuhörerinnen im Pfarrsaal St. Konrad „Erstens: Umarmen Sieganz bewusst einen Menschen, der Ihnen nahesteht. Und zweitens – begegnen Sieeinem wildfremden Menschen mit einem Lächeln – das ist gelebtes Christsein.“ 

Annerose Zuber