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Dank an die Pfarrgemeinde St. Konrad

Datum:
Veröffentlicht: 31.7.10
Von:
Peter Waibel

Brief zum Abschied

Liebe Mitglieder der Pfarrgemeinde, liebe Freunde! Von Herzen möchte ich nicht nur Dank sagen für die mit großem Engagement gestaltete Verabschiedungsfeier für uns Jesuiten, sondern auch für alles Wohlwollen und alle Freundschaft, die ich als Ihr Pfarrer in 14 Jahren genießen durfte. Natürlich fällt es dann schwer auf Wiedersehen zu sagen, wenn man andere Wege gehen muss. Doch die Erinnerung an Gesichter, gemeinsame Erlebnisse und Begegnungen werden uns begleiten.

In mehr als einem Jahrzehnt ist viel gewachsen - zwischen uns, aber auch in der Pfarrei. Über manches konnten wir uns herzlich freuen, das eine oder andere machte Probleme und Schwierigkeiten, besonders in den letzten Jahren. Ich bin stolz darauf und dankbar, dass ich nie das Gefühl hatte, mit all dem allein dazustehen. Die Zusammenarbeit von vielen, wenn es darauf ankam - und das betraf nicht nur das Feiern - war mein Stolz über "meine" Gemeinde. Und dass Kinder und Jugend sich einließen auf mich, auf Kirche, auf Glauben, das war mir eine Freude, das tat mir gut. Mir ist bewusst, dass ich nicht allen in gleicher Weise gerecht werden konnte; ich habe mich jedoch bemüht. In den Jahren, als P. Schüßler krank wurde, wurde die Situation für uns alle immer schwieriger, auch wenn der Orden uns Mitbrüder schickte, die mithelfen wollten, die schwierige Situation zu bewältigen. Ihnen, P. Wisgickl und Pfr. Pfister bin ich zu Dank verpflichtet, denn allein hätte ich die Aufgaben von Pfarrei und Dekanat nicht bewältigt.

Es ist gut, wenn Pfr. Wiedow ebenso Ihr Wohlwollen und Ihre Bereitschaft spürt, sich für die Gemeinschaft in der Pfarrei aktiv einzusetzen. Gehen Sie bitte wirklich von der neuen Situation aus, dass nun Pfarrer und PR Göller v.a. die Aufgaben bewältigen müssen. Das bedeutet Einschnitte, ich weiß. Doch wenn Ihre Erwartungen sich weiter an den drei Jesuiten orientieren, hat Ihr Pfarrer keine Chance. Ich denke und hoffe, er wird genauso wollen, dass Sie sich alle als lebendige Pfarrgemeinde erfahren. Gott befohlen! Ihr ehemaliger Pfarrer, P. Waibel SJ