Dem Vergangenen DANK!

– ein Rückblick von Sarah Wiedow
Welche Erinnerungen verbinde ich mit dem Gebäude?
In welchem Alter fand eine Art Beheimatung statt?
Warum war es im Rückblick gesehen so wichtig für mich?
Gibt es hierzu eine ganz konkrete Geschichte?
Mit dem Gebäude verbinde ich sehr viele Erinnerungen. Angefangen von meiner Zeit im Kindergarten. Ich war 3 Jahre lang in Gruppe 3 im Kindergarten St. Konrad. Nach meiner Erstkommunion im Jahr 1998 wurde ich Ministrantin. Ich war sehr lange Ministrantin und hörte erst mit über 20 Jahren auf. Genau kann ich es leider nicht mehr sagen. Die Vorbereitung zur Erstkommunion fand im Pfarrsaal statt. Mit 11 Jahren, im Jahr 2000, begann ich in der Kirchenband zu singen. Die Proben fanden im Keller, im JUZ statt. Meine Schulpraktika absolvierte ich im Kindergarten St. Konrad. Zudem war ich dann manchmal in den Ferien mit da zum Helfen. Hier festigte sich mein Berufswunsch zur Erzieherin, den ich auch heute noch mache.
Mit meiner eigenen Mini-/Jugendgruppe erlebten wir im JUZ viele schöne Tage, Wochenenden, Jahre.
Ich habe zusammen mit den Jesuiten die Erstkommunionvorbereitung gemacht und war, als Hans Jürgen nach Hof kam, jahrelang die Vorsitzende vom Team Konrad. Auch, nachdem ich 2013 nach Gößweinstein zog, blieb ich noch ca. 2 Jahre in St. Konrad ehrenamtlich aktiv. Mein letztes „Projekt“ war die Einweihung des neuen Pfarrheims. Diese habe ich noch mit organisiert und durchgeführt.
Eines der schönsten Erlebnisse war, dass ich meinen Mann im Pfarrsaal von St. Konrad kennenlernte. Wir feierten Hans-Jürgens (Anmerkung der Redaktion: Pfarrer) 40. Geburtstag mit der Gemeinde und ich war für die Planung und Organisation verantwortlich. Da wir wussten, dass er einen Zwillingsbruder hat, habe ich ihn auch eingeladen. An diesem Tag haben wir uns kennengelernt und sind 1 Monat danach ein Paar geworden und mittlerweile seit fast 8 Jahren verheiratet und seit fast 12 Jahren zusammen.
Ich bin irgendwie da reingewachsen und bin dort groß geworden. Ich habe mich dort weiterentwickelt und ich habe einige wichtige Entscheidungen (Beruf, Hochzeit) St. Konrad mit zu verdanken. Für mich war es die Jahre immer ein Stück weit „Zuhause“, weil ich hier super viel Zeit verbracht hat. Ich möchte diese Zeit nicht missen, denn sie ist ein Teil von mir und hat mich ein Stück weit zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin. Diese vielen schönen Erinnerungen habe ich auch immer, wenn ich mal wieder in St. Konrad bin. Ich freue mich jedes Mal wieder mal dort in den Gottesdienst oder zu einer Veranstaltung zu gehen. Es war einfach ein sehr wichtiger Teil meiner Kindheit/Jugend und junger Erwachsenenzeit.