Der Hofer Pfadfinderstamm "VCP Hof Heinrich von Plauen" bringt das Friedenslicht in die Hofer Kirchen

Das Friedenslicht aus Bethlehem wird traditionell von einem Kind in der Geburtsgrotte entzündet und alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben.
Und so kam das Licht aus Bethlehem über Wien nach Nürnberg. Auf den Weg dorthin machten sich die Pfadfinder des DPSG- Stamm Heilig Kreuz Bayreuth und brachten es in ihre Pfarrkirche. Dort wurde es bei einer Wortgottesfeier unter anderen den Pfadfindern des Pfadfinderstammes „VCP Hof Heinrich von Plauen" übergeben, die es schließlich nach Hof brachten, wo es in die evangelischen und katholischen Kirchen sowie u.a. auch ins Rathaus gelangt. So kam das Friedenslicht am Vorabend des 4. Adventssonntags in die Filialkirche "St. Pius", in der gerade die Vorabendmesse mit Pfarrvikar Sebastian Schiller gefeiert wurde. Birgit Edelmann vom Hofer Pfadfinderstamm und zwei ihrer „Stammesbrüder“ übergaben die Laterne an Pfarrgemeinderätin Barbara Engel, die daraus das Friedenslicht für „St. Pius“ entzündete, das die Gläubigen auch mit nach Hause nehmen können. Gleich darauf empfing durch Pfarrvikar Sebastian Schiller die 4. Kerze des Adventskranzes den Glanz dieses Lichtes. „Frieden beginnt mit dir“, so das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion. Gerade in so unsicheren Zeiten wie heute ist es der gemeinsame Wunsch nach Frieden, Freiheit und Sicherheit, der uns mehr denn je verbindet. So weist das diesjährige Motto der Friedenslichtaktion der Ringe deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf die Verantwortung wie auch die Chancen für Frieden jedes Menschen ganz persönlich hin. Wir haben es in der Hand, uns für den Frieden in der Welt und ganz konkret vor Ort und im eigenen Umfeld einzusetzen.
Alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder waren daher eingeladen, das Friedenslicht aus Betlehem weiterzureichen. Denn schon ein altes dänisches Sprichwort sagt: „Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze, die eines anderen anzündest.“
Mit der Weitergabe des Friedenslichts aus Betlehem wollen die 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen.
Es ist eine lobens- und ehrenwerte Leistung junger Menschen das Friedenslicht aus Bethlehem als Zeichen des Friedens an zahlreichen Orten in ganz Deutschland an alle Menschen weiterzureichen. Seit 1986 steht es als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Herkunft. Möge es jetzt an Weihnachten einen Ehrenplatz in den Herzen aller Christen finden.
