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Die Kräuterweihe

Datum:
Veröffentlicht: 20.8.12
Von:
Elisabeth Goller

Informationen zum alten Brauch

Die Verehrung Marias ist ein alter Brauch, da Maria als Mutter Gottes und Fürsprecherin vor Gott eine besondere Stellung einnimmt. Marienfeiern werden seit Ende des 7. Jahrhunderts zahlreich in katholischen Gottesdiensten gefeiert. Der Höhepunkt ist am 15.August das Fest Maria Himmelfahrt, das auch „Heimgang“ genannt wird, da die Mutter unseres Herrn Jesus Christus mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde.
Die Verehrung Marias ist ein alter Brauch, da Maria alsMutter Gottes und Fürsprecherin vor Gott eine besondere Stellung einnimmt.Marienfeiern werden seit Ende des 7. Jahrhunderts zahlreich in katholischen Gottesdienstengefeiert. Der Höhepunkt ist am 15.August das Fest Maria Himmelfahrt, das auch„Heimgang“ genannt wird, da die Mutter unseres Herrn Jesus Christus mit Leibund Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Daher stammt auch die Bezeichnung„Himmelskönigin“.

Die Kräuterweihe zur Zeit der Getreidereifung und derblühenden Natur ist der Auftakt zum Sammeln der Kräuter, da sich die Heilkraftder Kräuter, durch die kürzeren Tage, deutlich erhöht. Die geweihten Büscheln werden in den Herrgottswinkel, in den Dachböden, Stall und anderen Räumengehängt. Dort bleiben sie über den Winter um Menschen und Tiere vor Krankheit,Blitzschlag oder Feuer zu schützen. Das Binden der Büscheln unterliegt altemBrauchtum und Regeln. Die Anzahl der Kräuter im Buschel entspricht entweder deralten heiligen Zahl 7 oder einer Zahl, welche durch 3 teilbar ist (9,12,18,72,99)und auf die göttliche Dreifaltigkeit hinweist. Die Königskerze im Buschel sollbeispielsweise gegen Feuer und Blitzschlag schützen.