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„Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.“

Valentinstag
Datum:
Veröffentlicht: 19.2.25
Von:
Bernhard Kuhn
Segnung der Paare in St. Konrad

Um den Gedenktag des heiligen Bischofs Valentin herum, feiern viele Paare ein Fest der Liebe. Sie zeigen einander, dass sie sich schätzen und mögen. Als Christen wissen wir, dass unsere Liebe und das Gelingen der Beziehung immer auch unter dem Segen Gottes stehen, dass Gott mit uns unterwegs ist und uns begleitet in den verschiedenen Phasen unserer Beziehung. Diesen Segen hat Leitender Pfarrer Stefan Fleischmann im Sonntagsgottesdienst in der St. Konradskirche den Paaren neu zugesprochen.

Barbara Schrenk an der Orgel umrahmte die heilige Handlung mit dezent abgestimmten Weisen wie „Meine Zeit steht in deinen Händen“, „Wenn wir das Leben teilen“ oder „Wer glaubt ist nie allein!“. Pfarrer Stefan Fleischmann hatte für seine Predigt zwei Masken vor dem Ambo aufgehängt, „Das erinnert mich an Fasching“, sagte er. „Wer möchte nicht einmal ein ganz anderer sein?“ Im Alltag sei der Mensch versucht ebenso Masken zu tragen, zum Beispiel um sich zu schützen bei der Arbeit. Aber geht das in einer Freundschaft oder Partnerschaft?, frug der Redner weiter. Zum Beispiel fröhlich sein wenn einem ganz anders zu Mute ist? Der Starke zu sein, auch wenn ich spüre, ich kann nicht mehr? Pfarrer Stefan Fleischmann habe kürzlich ein Bild entdeckt, auf dem begegnen sich Mann und Frau als Geliebte und Liebende und haben dabei nichts zu verbergen. Sie umarmen sich und geben sich dabei gegenseitig Sicherheit im Füreinander- Dasein, im Aushalten des Anderen mit seinen starken und schwachen Seiten. Im Hintergrund des Bildes zeigt der Künstler eine Hand von oben, fuhr Pfarrer Stefan Fleischmann fort. Es ist die Hand, von der Jesus sagt: „Niemand kann sie meiner Hand und der Hand meines Vaters entreißen. Es ist die Hand, die unsichtbar führt, aufrichtet, niemals fallen lässt- die Hand des unendlich liebenden Gottes. Mann und Frau begegnen sich- gehalten von Gott! Im 13. Kapitel des 1. Korintherbriefes, dem Hohenlied der Liebe, wird die Liebe Gottes zum Menschen beschrieben als Quelle menschlichen Tuns in der Partnerschaft: „Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.“ Das gemeinsame Leben sei eine Fahrt. Doch am Ende können gerade die überstanden Schwierigkeiten zu den kostbarsten Erinnerungen gehören, die man miteinander wie einen Schatz hütet!“ schloss Pfarrer Stefan Fleischmann seine gefühlsbetonte, impulsive Predigt. „Für das Gelingen dieser gemeinsamen Lebensfahrt wollen wir nun um Gottes Segen und Schutz für unsere Paare bitten, sagte Stefan Fleischmann, denn Segen heißt ja soviel wie Gutes zusprechen, sich den Rücken stärken und sich von Gott stärken lassen. Viele Paare nahmen gerne dieses wunderbare Angebot an und wurden nicht nur mit den Segen, sondern auch mit einer Rose beschenkt.