Du sollst ein Segen sein! 5. Erstkommunionkindertag im Dekanat Hof
"Wirsingen alle Hallelu, Halleluja!" - Ja wir dürfen uns freuen und Hallelujarufen, denn wir sind geborgen durch Gottes Güte. WIr haben einen liebendenGott, der uns alle, so wie einst Abraham, den Vater aller Glaubenden auf dessenWeg, begleitet und beschützt. Dieser Gott ermöglicht es uns aber auch ein Segenzu sein für andere. Diese Gedanken stellte Pfarrer Hans Jürgen Wiedow beimabschließenden Kindergottesdienst zum 5. Erstkommunionkindertag deskatholischen Dekanats Hof in den Mittelpunkt.
In diesemJahr bereiten sich etwa 160 Mädchen und Buben in den Pfarreien undFilialkirchen der fünf Seelsorgebereiche des Dekanats Hof auf den Empfang derersten heiligen Kommunion vor. Über 120 von Ihnen waren der Einladung des BDKJDekanatsverbandes Hof gefolgt und kamen am Samstag, den 22. März insPfarrzentrum St. Antonius in Oberkotzau. Schon zum fünften Mal haben dortzahlreiche ehrenamtliche Jugendleiter und hauptberufliche Mitarbeiter des BDKJeinen Gemeinschaftstag mit Spiel, Gebet und Meditation gestaltet.
Die Kinderwurden am Morgen von Bildungsreferent Christian Nowak mit deralttestamentarischen Erzählung von Abraham und dessen Frau Sara begrüßt. ErAbraham hörte auf den Ruf Gottes und zog im Vertrauen auf Gottes Wort fort ausseiner Heimat- sein Glaube sollte belohnt werden und so schenkte ihm Gott nochim hohen Alter den gewünschten Sohn. Dass es vor allem die leisen Töne sind,die die so leicht untergehen in einer lauten und schneller werdenden Welt,durch die Gott heute zu uns sprechen möchte, stellte Dekan Pfarrer JoachimCibura bei seinem Predigtgedanken am Beginn des Tages heraus- die Botschaft fürdie Kinder und für uns alle: Lauscht den Worten Gottes in allem und vertrautseinem Ruf!
Den teilssteinigen und beschwerlichen Weg des Abraham hin in das ihm verheißene Landkonnten die Kinder dann in fünf verschiedenen Workshops miterleben- sie hörtenbei einer Traumreise viel interessantes über das Leben in der Wüste undbeschäftigten sich so auch mit den Wiedrigkeiten, denen die Menschen dort allzuoft begegnen. Bei einem Fühlpfad erlebten sie hautnah, welch unterschiedlicheBeschaffenheit ein Weg haben kann und erfuhren dabei auch, dass nicht immer derleichteste und bequemste Weg der richtige sein muss. In einem anderen Workshopbastelten die Kinder Medallions mit Segensbotschaften zum Verschenken undWeitergeben- denn so die Kernbotschaft des Tages: "Ich will dich segnenund du, du sollst ein Segen sein!"
Unserherzlichster Dank gilt der Pfarrei St. Antonius Oberkotzau und insbesondereMesner Herrn Kelbler für die tolle Zusammenarbeit, den theologischen undpastoralen Mitarbeitern für ihre Unterstützung und natürlich ganz besonders denvielen ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleitern, die diesen Tag durchihre Arbeit erst möglich gemacht haben!