Ehrenamtsabend in der Pfarrei „Bernhard Lichtenberg“

Ohne ehrenamtliches Engagement kann weder unsere Gesellschaft noch unsere Kirche bestehen Jede und jeder, egal ob ehrenamtlich, haupt- oder nebenamtlich, wirkt mit an der Gestaltung unserer Kirche.
Die ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirche macht Freude und stiftet Sinn. Es ist überaus erfüllend, Glaube, Liebe und Hoffnung in der Gemeinschaft lebendig werden zu lassen. Wenn Ehrenamtliche in der Kirche aus Glaubensüberzeugung eine Aufgabe übernehmen, dienen sie Gott und den Menschen. Um all den vielen Helferinnen und Helfern mal Dankeschön zu sagen und ein paar schöne Stunden gemeinsam zu verbringen wurden sie nun vom Leitenden Pfarrer Stefan Fleischmann und seinem Pastoralteam zu einem lukullischen Abend ins Pfarrzentrum eingeladen. Vorausgegangen ist ein Abendlob in der Konradskirche das musikalische Musikdirektor Dr. Ludger Stühlmeyer gemeinsam mit seiner Tochter Lea und seiner Frau Barbara mit Liedern und Psalmen aus dem Gotteslob und der schönen Hymne des Heiligen Jahres „Licht des Lebens, Flamme unsrer Hoffnung“ gestaltete. In seiner Ansprache bezog sich Pfarrer Stefan Fleischmann auf den Tagesheiligen Johannes Don Bosco. „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“ Es ist das Lebensmotto von Johannes Bosco, dem es wichtig war, dass das Leben der Menschen gelingt und in die Freude findet. Wer wünscht sich das nicht? Sein Glaube an Gott und die stützende Gemeinschaft haben ihm sicherlich geholfen, in einer solchen Haltung den ihm anvertrauen Menschen zu begegnen und ihnen so nahe zu sein. Im Bezug zum Ehrenamt sagte der Geistliche: „.Letztlich soll jeder Dienst in der christlichen Gemeinde – ob als Ehren-und Hauptamtliche - immer auf den Größeren hinweisen, der uns zu allererst dient mit seiner Liebe und Gegenwart, seinem Wort und Sakrament zur Ermutigung und Stärkung, zur Erneuerung und Orientierung“ Pfarrer Stefan Fleischmann schloss mit der ermutigenden Aufforderung des Herrn: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und den Vater im Himmel preisen.“
Anschließend begab sich die Gemeinschaft der Ehren- und Hauptamtlichen ins Pfarrzentrum, wo das leckere Buffet und die Getränke schon angerichtet waren. Bei guten Gesprächen und Unterhaltung ließen es sich die vielen geladenen Gäste munden. Gemeindereferentin Beate Beate Schmid stellte in Reimform die ehrenamtlichen Gruppierungen vor, und man möchte es nicht für möglich halten, wer sich da alles in der Pfarrgemeinde „Bernhard Lichtenberg“ engagiert. Die Vertreter der jeweils angesprochenen Gruppen mussten kurz aufstehen um wenigstens einmal gesehen zu werden und sich dann wieder hinsetzen. Für manche wurde das fast zu einer sportlichen Leistung, weil nicht wenige diese Prozedur mehrmals wiederholen mussten, wenn sie sich in mehreren Gruppen engagieren. „Es war einmal eine Pfarrei, gar nicht weit von hier“, begann die Gemeindereferentin Beate Schmid, „dort lebten viele fleißige Helfer, die sich engagierten! Manche hatten ein äußerst wichtige Aufgabe, manche packten lieber an statt zu reden, jede Altersgruppe war vertreten und fand eine passende Aufgabe, Dann waren da noch die Verbände., die gern ihr eigenes Ding machten, aber immer zum Wohle der Pfarrei, und einige waren damit beschäftigt alle über alles auf dem Laufenden zu halten. Und dann gab es natürlich noch die, die mithalfen, aber in solchen Aufzählungen immer wieder vergessen wurden. Das zuständige Personalteam staunte oft nicht schlecht, wer das alles in der Pfarrei herumwuselte: die Pfarrbriefausträger, das Pfarrbriefteam, die Berichterstatter, die KEB, der Förderverein, die Kolpingsfamilie, der Frauenbund, die Kinderkirche, die Sternsinger, die Ministranten, die Firmgruppenleiter, die Jugend, die Senioren, die Kirchenmusik, die Blumenschmuckteams, die Kommunionhelfer, die Lektoren, die Mesner, die Sachausschüsse- und Gemeindeteams,die Kirchenverwaltung, der Pfarrgemeinderat, in Konradsreuth, in Feilitzsch, in St. Otto, in St. Pius, in St. Konrad, in St. Marien, und .natürlich die, die leider immer vergessen werden. „Es war einmal eine Pfarrei irgendwo, gar nicht weit von hier- und solange so viele wunderbare Menschen zusammenhalfen, würde es eine tolle Pfarrei bleiben“, schloss Gemeindereferentin Beate Schmid. Ad multos annos!
