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Eucharistinerinnen "on tour"

Eucharistinerinnen
Datum:
Veröffentlicht: 11.3.22
Von:
Bernhard Kuhn

Die Eucharistinerinnen aus Oberkotzau, Oberin Sr. Maria, Sr. Ida, Sr. Margareta und Sr. Sandra besuchen die Kirchen des Seelsorgebereichs "Hofer Land".

Die erste Station auf ihrer Tour war die Stadtpfarrkirche "Verklärung Christi" in Naila. Die Schwestern kamen zum Gottesdienst, den Dekan Andreas Seliger zelebrierte, und brachten sich in die Gestaltung mit ein. Oberin Sr. Maria übernahm die Einführung und stellte kurz die Ordensgemeinschaft der Eucharistinerinnen vor. Das Wort Gottes und tägliche eucharistische Anbetung seien das Kernstück ihrer Sendung als Eucharistinerinnen, sagte sie. In Bezug auf ihren Ordensgründer Georg Matulaitis, der am 28. Juni 1987 vom hl. Johannes Paul II. in Rom seliggesprochen wurde, freute sie sich, dass es viele Menschen gäbe, die von wunderbaren Heilungen auf die Fürsprache von Georg Matulaitis berichteten. "Wir wollen die Spiritualität des Gründers als Friedensstifter, was hoch aktuell ist, hervorheben", betonte Sr. Margareta. Die Motivation der vier Oberkotzauer Schwestern „on Tour zu gehen“ wurde durch ein Schreiben der Generaloberin angeregt, die den Schwestern in acht Ländern, auf drei Kontinenten, und den darin sich befindenden Niederlassungen empfohlen hat, auf dem Weg zum 100-jährigen Jubiläum, das am 19. März 2023 gefeiert wird, den Menschen in der Umgebung ihren Gründer nahezubringen. Daher übernehmen die Schwestern in den Gottesdiensten jeweils die Einführung und bringen sich bei den Fürbitten ein. In Naila haben sie auch zwei Lieder gesungen, die sie zu Ehren des Sel. Georg Matulaitis getextet hatten. Des Weiteren wollen die engagierten Schwestern durch die Gottesdienstbesuche ihre Verbundenheit mit den Menschen zum Ausdruck bringen. Immerhin sind sie im Hofer Land und im Seelsorgebereich Dreifaltigkeit seit März 1989 vertreten, und hatten mit jeder Pfarrei, ob durch die Katechese, Religionsunterricht, Gebetsgruppen oder durch Gemeindearbeit sowie durch weitere unterschiedliche Gründe Kontakt gehabt. Außerdem ist es für die Schwestern selbst sehr bereichernd, über den eigenen Tellerrand zu blicken und sich für die Begegnung mit Menschen zu öffnen, dabei auch den Gründer, ihr Apostolat und ihre Gemeinschaft, die auf das 100-jährige Bestehen zusteuert, bekannter zu machen. Die Schwestern aus Oberkotzau sind in der Tat für den gesamten Seelsorgebereich ein "Geschenk des Himmels!" Wo Schwestern segensreich wirken, ist die kirchliche Welt noch in Ordnung. Möge sie der Herr bei ihrem wertvollen Wirken weiterhin mit seinem Segen und seiner Gnade begleiten.