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Familiengottesdienst mit Vorstellung der Erstkommunionkinder und Blasiussegen

Vorstellung EK Kinder und Blasiussegen 2024
Datum:
Veröffentlicht: 7.2.24
Von:
Bernhard Kuhn

In der St. Konadskirche wurden den Pfarrangehörigen in einem Familiengottesdienst, den Leitender Pfarrer Stefan Fleischmann zusammen mit Gemeindereferentin Mechthild Fröh feierte, die Erstkommunionkinder vorgestellt, und am Schluss des Gottesdienstes wurde der Blasiussegen gespendet.

„Unser Leben sei ein Fest“, „Lobe den Herren“, und andere schwungvolle Lieder, die Dr. Felix Dellian an der Orgel begleitete, umrahmten den festlichen Ablauf. Gemeindereferentin Mechthild Fröh bat die Erstkommunionkinder vor dem Altar, damit sich diese mal selbst mit ihren Vornamen vorstellten.  Ein Teil von ihnen war auch in den Fürbitten mit eingebunden. Pfarrer Stefan Fleischmann bezog sich in seiner ansprechenden Predigt auf den heiligen Bischof Blasius, dessen Fest in diesen Tagen gefeiert wurde. Die Geschichte mit der Fischgräte sei eigentlich schnell erzählt, sagte der Leitende Pfarrer. Zuerst Arzt, dann Bischof von Sebaste in Armenien, floh Blasius vor den Christenverfolgern in eine Höhle. Dies sei im 4. Jahrhundert. Blasius wurde entdeckt; er kam ins Gefängnis. Vielen Menschen wurde er dort zum Helfer und Tröster. So befreite er einen Knaben, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, vor dem Erstickungstod.

Manchmal sei auch unser Hals vor Angst zugeschnürt, fuhr der Redner fort. Diese Fischgräte könne für Vieles im Leben stehen – auch heute noch. Wenn das Essen oder die Worte im Halse stecken bleiben, weil die Not, der Ärger, der Streit, der Stress oder die Ohnmacht so groß sind. Manchmal wird es dann uns einfach zu viel! Jesus rücke gerade die Beladenen und Kranken immer wieder in den Mittelpunkt des Geschehens. Das erfahren wir in den Evangelien immer und immer wieder, dass er sich diesen Menschen annimmt, weil ihnen der Lebensatem, die innere Freiheit und Herzensfreude geraubt wurden. Im Blasiussegen mit den brennenden Kerzen halte uns Gott seine liebende Wärme an unseren erkälteten und zugeschnürten Hals, um uns von allem zu befreien, was wir verschluckt haben, um die Fischgräte der Angst herauszuziehen, die sich nicht nur im Hals, sondern in unserer Seele eingekrallt hat. Wenn die zwei brennenden Kerzen vor das Gesicht gehalten werden, dann heißt das nichts anderes, dass Gott sein Heil, sein Angesicht, seine Nähe aufleuchten lassen soll. Der Blasiussegen sei ein Zuspruch auf die Bitte um Gesundheit und Heil und ganzheitliche Heilung; der heilmachende und reinigende Glaube an Jesus Christus, die Quelle allen Segens, der uns von allem befreit, was schwer zu schlucken ist oder wo sich zu viele unreine Geister angesammelt haben. Am Schluss des Gottesdienstes erteilte Pfarrer Stefan Fleischmann allen Gläubigen diesen wertvollen Segen mit den Worten: „Auf die Fürsprache des Heiligen Blasius schenke uns der allmächtige Herr Gesundheit an Leib, Geist und Seele  der Vater und der Sohn und der Heilige Geist."