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Festgottesdienste mit den Sternsingern

Sternsinger
Datum:
Veröffentlicht: 7.1.25
Von:
Bernhard Kuhn
von Bernhard Kuhn

Unter dem Motto „Schutz, Förderung, Beteiligung – auf diesen drei Säulen beruht die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Seit 35 Jahren sagt sie: Kinder haben Grundrechte, die weltweit gelten. Genau hierfür setzt die Aktion Dreikönigssingen 2025 ein. „Erhebt eure Stimme! – Sternsingen für Kinderrechte“. Denn noch immer ist die Not von Millionen von Kindern groß. Dies versuchten die jungen Sternsingerinnen und Sternsinger den Gottesdienstbesuchern in den Kirchen des Seelsorgebereichs „Hofer- Land“ deutlich zu machen, so auch in der St. Konradskirche mit Leitendem Pfarrer Stefan Fleischmann und Gemeindereferentin Mechthild Fröh und in der Marienkirche mit Pfarrvikar Holger Fiedler und ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Musikdirektor Dr.Ludger Stühlmeyer hatte für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes in St. Konrad den für seine sensible Interpretationsfähigkeit bekannten Violinisten Jens Wilckens von den Hofer Sinfonikern gewinnen können, der das Andante von Josef Gabriel Rheinberger zu Gehör brachte. Das polnische Weihnachtslied Lulaize Jesuniu für Gesang, Geige und Orgel trugen Lea und Ludger Stühlmeyer und Jens Wilckens gemeinsam vor. Die beiden schwungvollen Sternsinger Lieder „Es sahn drei weise Könige“ und „Seht den Stern, den wir euch bringen“ interpretierten Vater und Tochter Stühlmeyer gemeinsam, wobei Lea virtuos zwischen Flöte und Stimme wechselte. In St. Konrad hatte Januka Gunaratnam an der Orgel mit altvertrauten Sternsinger-Liedern die Gottesdienstbesucher erfreut. In beiden Kirchen wurde das Motto „Erhebt eure Stimme! – Sternsingen für Kinderrechte“ nahe gebracht. Gemeindereferentin Mechthild Fröh nahm in ihrer Predigt in St. Konrad darauf Bezug. In dem biblischen Text zur Aktion aus dem Propheten Jesaja steht ein Satz, der sehr gut zu diesem Gedanken passt, stellte sie fest :Da sagt Gott: Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist…Du bist mir wichtig und wertvoll. Und weil du mir wertvoll bist, will ich, dass es dir gut geht!“ „Die Regierungen, die die Kinderrechtskonvention unterschrieben haben, die sagen damit ganz offiziell zu euch Kindern: Ihr habt Rechte! Ihr sollt nicht betteln müssen, damit ihr genug zu Essen habt. Niemand darf euch einfach zu arbeiten schicken als zur Schule. Und mehr noch: Ihr habt das Recht darauf Kinder zu sein. Ihr seid keine kleinen Erwachsenen die Geld verdienen, für die kleinen Geschwister Mama oder Papa sind und schwere körperliche Arbeit verrichten“, betonte die Rednerin.. „Und das beste Bild sehen wir jedes Jahr in unseren Weihnachtskrippen.. Drei mächtige und reiche Menschen knien vor einem kleinen, armen Kind nieder und behandeln es wie einen König!“ „Wenn ihr heute in euren Königsgewändern hinausgeht, könnt ihr euch tatsächlich auch ganz königlich fühlen“, ermutigte Mechthild Fröh die Sternsinger. „Erhebt eure Stimme- Sternsingen für Kinderrechte“, das ist euer diesjähriges Motto. „Und wenn ihr gefragt werdet, was das bedeutet, dann könnt ihr antworten: Wir wollen dass jedes Kind auf dieser Erde sich wertvoll und wertgeschätzt fühlen kann. Wir erheben unsere Stimme, damit alle sehen und hören: Wir Kinder sind wichtig, und jedes Kind hat das Recht darauf aus seinem Leben etwas zu machen.“ Soweit die Ausführungen der engagierten Gemeindereferentin.

In der Pfarrgemeinde „Bernhard Lichtenberg" sind vier Tage lang 30 Gruppen mit 120 Kindern und deren Begleitern in der Stadt Hof und in den Außenorten Tauperlitz, Feilitzsch , Döhlau, Konradsreuth, Gattendorf und Trogen unterwegs um als Heilige Drei Könige mit ihren Stern den Segen in die Häuser zu bringen und dabei Spenden für die Kinderhilfsprojekte zu sammeln. Das verdient allerhöchsten Respekt für die jungen Pfarrangehörigen und ihren Begleitern. Am Ende der Gottesdienste wurde auch ein „herzliches Dankeschön“ den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern insbesondere Yvonne und Alexander Hartmann, Stefanie Kreissl und Helfer Riedel gesagt, die zusammen mit Gemeindereferentin Mechthild Fröh diese Aktion so vortrefflich vorbereitet hatten. Abschließend gab es für die Sternsinger und ihren Begleiter noch einen kleinen Imbiss, der auf große Resonanz stieß. Ein kleiner Sternsinger wurde schließlich von der Presse gefragt, warum er eigentlich sternsinge ? „Weil es cool ist, weil es Spaß macht, dass wir anderen Kindern damit helfen können!" kam als spontane Antwort. Sehr, sehr lobenswert!