Frauenbund: Studienfahrt nach Nürnberg

Bilder zum gestriger Ausflug

Leider wardem Ausflug des Frauenbundes nicht das von vielen Jahren zuvor gewohnte sonnigeHerbstwetter beschieden. So war das Programm ideal für den Tag, denn dieBesichtigungen fanden in den Gebäuden statt. Froh gelaunt und mit demReisesegen versehen machten sich etwa 40 Frauen und einige mutige männlicheBegleiter als Gäste auf nach Nürnberg.In zwei Gruppen beteiligten sie sich an der Führung durch das Dokumentationszentrum„Memorium Nürnberger Prozesse“. Das bedeutendste, weitgehend originale Ausstellungsstück ist derSchwurgerichtssaal 600, in dem vom 20. November 1945 bis 2. Oktober 1946 dieführenden Vertreter des nationalsozialistischen Regimes sich vor einem internationalenGericht für ihre Taten verantworten mussten. Die Nürnberger Prozesse legten dieGrundlagen für die heutigen Verfahren der internationalen Gerichtshöfe gegenMenschenrechtsverbrechen. Entscheidende Impulse gingen von diesen Prozessenauch für Technik des Simultandolmetschens aus. Alle zeigten sich beeindrucktvon der Geschichte und der gelungenen Präsentation der Fakten.
Nach demMittagessen und einem kurzen Bummel über den Nürnberger Hauptmarkt besichtigtendie Teilnehmer das Albrecht-Dürer-Haus.
In derAutobahnkirche „St. Thomas von Aquin“ in Trockau feierte Pfarrer Wiedow, derals geistlicher Beirat des Frauenbundes die Fahrt mitmachte, den Gottesdienst,an dem auch etliche Gläubige aus der Umgebung teilnahmen. Ein schmackhaftesAbendessen rundete den Ausflug ab.


