Frauenbund besichtigte die neue Freiheitshalle

unter sachkundiger Führung

Ein Blick hinter die Kulissender neuen Hofer Freiheitshalle werfen: Dieses Angebot des KatholischenFrauenbunds St. Konrad stieß auf außerordentlich großes Interesse. Rund 100 Frauen und Männer sammelten sich am Portal des neuen Hofer Wahrzeichens,und zwar nicht nur Mitglieder des Katholischen Frauenbunds St. Konrad und derbefreundeten evangelischen Luthergemeinde, sondern auch von anderenVereinen. Doch dank der Flexibilität des Hofer Kulturamtschef Peter Nürmbergerund Hallenchef Bernd Gemeinhardt konnten die komplette große Interessentenschardie Halle erkunden. Und zwar nicht nur die eigentliche Veranstaltungshalleund den Konferenzbereich, besondere Aufmerksamkeit fanden vor allem der sonstnicht zugängliche Technikbereich und die Künstlergarderoben - da waren dieBesucher überrascht, dass die Stars wie Helene Fischer oder James Last wenigerWert auf großen Luxus legen, sondern viel mehr auf die funktionelle Ausstattungwie die Duschen oder ein gemütliches Sofa zum Entspannen vor dem Auftrittin der Hofer Freiheitshalle. Wie Hallenchef Bernd Gemeinhardt erklärte,kann die Hofer Freiheitshalle zur Überraschung der Führungsteilnehmern bei denVeranstaltern auch mit scheinbaren Kleinigkeiten punkten: Zum Beispiel miteinem eigenen Waschmaschinenraum. Dies erleichtert den Mitarbeitern derKünstler die Arbeit enorm, in anderen Hallen müssen sie mühsam in Handarbeitdie Kostüme auf den Toiletten auswaschen.
Und so stößt die neue Freiheitshalle, die im Herbst 2012 nach dreijährigerSanierung wiedereröffnet wurde, bundesweit auf großes Interesse. Die Halle mitauffallend blau leuchtendem Dach ist nach Auskunft von Hallenchef Gemeinhardtgut gebucht - sei es nun bei Konferenzen, großen Veranstaltungen wie derOberfranken-Ausstellungen oder Musikkonzerten. So konnte auch schon nachwenigen Monaten bei den Besuchern die 100.000er-Marke geknackt werden.Die Kehrseite der Erfolgsmedaille: Dieser große Zuspruch hält dasPersonal auf Trab, sie haben trotz Zwei-Schicht-Betrieb viele Überstunden. Gleichzeitighaben sich auch die Betriebskosten erhöht - allerdings gehen dieHallenverantwortlichen davon aus, dass hier noch Einsparungsmöglichkeitensind, wenn die Technik eingespielt ist - ein belastbare Bilanz könne man erstnach einem Jahr Dauerbetrieb ziehen. Feststehe aber schon jetzt, dassbereits im ersten Winter weniger Energie verbraucht wurde, obwohl die neueHalle größer ist als der Vorgängerbau aus den 70er Jahren.
Annerose Zuber