Gebäudekonzept im Seelsorgebereich
Nach der Umstrukturierung des Erzbistums in Seelsorgebereiche und Festlegung der Finanzierung ist nun der nächste Schritt die Erstellung eines Gebäudekonzepts in einem Seelsorgebereich. Damit legt ein Seelsorgebereich fest, welche Gebäude in Zukunft erhaltenswert sind und welche nicht.
Je nach Katholikenzahl und Flächenquotient errechnet sich ab 2008, mit welchem Zuschuss ein Seelsorgebereich für die Erhaltung und Renovierung von Gebäuden rechnen kann. Dabei geht es nicht um Räume, die liturgisch genutzt werden (Kirchen, Kapellen), auch nicht um Grünflächen, sondern um Versammlungsräume.
Bis Ende des Jahres 2007 möchte Erzbischof Dr. Ludwig Schick ein Konzept der Seelsorgebereich vorliegen haben. Dazu finanziert die Erzdiözese eine Untersuchung in den Seelsorgebereichen durch die Josefsstiftung. Kirchenstiftungen haben aufgrund der Messungen und Bewertungen dann genaue Zahlen, aufgrund derer sie weitere Überlegungen über den Erhalt anstellen können.
Wie P. Waibel SJ, Leitender Pfarrer des Seelsorgebereichs Pfarrei St. Konrad, betont, kommt dabei wieder ein Maßstab zum Tragen, der die Seelsorgebereiche in den Diaspora-Dekanaten benachteiligt. Denn dort ist die Katholikenzahl klein, die Fläche groß; wenn nach diesem Maßstab Personal, Finanzen und Gebäude festgelegt werden, haben die Seelsorgebereiche in der Diaspora größte Schwierigkeiten. Bisher galt auch, gerade in der Diaspora für dei Gemeinden wenigstens Versammlungsräume anzubieten; dieses Prinzip wird nun aufgegeben