Gemeindeausflug Feilitzsch

St. Johannes Nepomuk seit längerem mal wieder unterwegs

Die erste Voraussetzung für einen gelungenen Ausflug, das Wetter, war, wie es Engel eben verdienen – sonnig! Die andere notwendige Voraussetzung, ein schönes Reiseziel, war auch gegeben: Waldsassen – ein Name, der hält, was er verspricht.
Die Stiftsbasilika, hier genossen wir eine Führung, rührt in ihrer barocken Herrlichkeit alle an; die, welche zum ersten Mal hier sind ebenso wie die Kenner - nicht ohne Grund wurde sie von Papst Paul VI zur Basilica minor erhoben.
Das nächste Ziel, die Wallfahrtskirche Hl. Dreifaltigkeit, im Volksmund Kappl genannt, ist nicht minder beeindruckend. In ihrer Architektur ist die göttliche Dreifaltigkeit meisterhaft dargestellt, in allen Bauteilen dominiert in diesem Gotteshaus, in welchem wir mit Pfarrer Fiedler die heilige Messe feierten, die Zahl 3.
Nach den geistlichen Impulsen sollte nun auch dem Leib etwas Gutes getan werden – wir besuchten die Lebkuchenmanufaktur Rosner. Neben bester Verköstigung mit Lebkuchen, Gebäck und Kaffee erfuhren wir vom Juniorchef in launigen Worten viel über die Lebkuchenproduktion, aber auch davon, dass Fürstin Gloria von Thurn und Taxis die Rosner-Lebkuchen für die besten der Welt hält.
So gestärkt fuhren wir weiter nach Konnersreuth. Im Geburtshaus der stigmatisieren Therese Neumann, Resl von Konnerstreuth genannt, berichtete ein Zeitzeuge, wie er die Resl gekannt hat und zahlreiches Bild- und Textmaterial gaben Auskunft über ihr Leben. Wie Pfarrer Fiedler berichtete, wurden auf die Initiative der Resl von Konnersreuth hin, das Anbetungskloster Theresianum und die Spätberufenenschule Fockenfeld 2005 ins Leben gerufen. Nicht zuletzt deswegen wurde im Jahr 2005 der Seligsprechungsprozess eröffnet. Nach dem Besuch ihrer ebenfalls beeindruckenden Grabstätte war unsere letzte Reisestation ein Gasthaus in Pechbrunn, denn Reisen macht ja bekanntlich auch hungrig und durstig.
Gestärkt an Leib und Seele konnten wir schließlich die Heimfahrt antreten – mal sehen, wie lange es dauert, bis wir wieder einmal „ausfliegen“.