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Hand in Hand

Erstkommunion 2023
Datum:
Veröffentlicht: 23.4.23
Von:
Pfarrer Stefan Fleischmann

Liebe Erstkommunionkinder,
liebe Eltern,

1) wir haben gestern dieses Plakat erstellt: Hände!
Viele Hände, euere Hände, kleine Hände, einmalige Hände, unverwechselbare Hände, wertvolle Hände.

2) Wir haben die Hände in Kreisform angeordnet:
Eine Gemeinschaft wird sichtbar – hier und heute auch erfahrbar.
Eine Gemeinschaft, die wie eine Sonne strahlt und ausstrahlt und gut tut!
Eine Hand ist nicht zu sehen, sie ist unsichtbar, und doch ist sie da:
Gottes Hand, die uns beschützt, in dessen Hand wir uns geborgen fühlen.

3) Hände: Was kann man mit den Händen tun?
Ich kann Gutes damit tun - helfen, heilen, trösten.
Ich kann Böses damit tun - schlagen, hauen, schimpfen.
In der heiligen Beichte haben wir von der  sog. Licht- und Schattenseite des Lebens gesprochen.

4) Der Auferstandene Jesus trat in die Mitte seiner Jünger und sagte: „Friede sei mit euch.“ Dabei zeigt er ihnen seine Hände und seine Seite. Sie waren mit Wunden versehen, die man Jesus bei der Kreuzigung  geschlagen hat: „Friede sei mit euch!“ Schaut her, ICH bin es. Not, Leid und Tod habe ich überwunden. ICH lebe. Und was machen die Jünger? „Sie freuen sich darüber!“ Denn sie wissen: Der Name Jesus „Gott rettet“ hält was er verspricht.

5) Die Jünger erinnern sich: Zur Erinnerung an ihn und zur Versöhnung untereinander hat er mit den Menschen ein Liebesmahl gehalten: Nehmt das Brot, das ist mein Leben für euch hingeben. Nehmt den Kelch mit Wein, das ist meine Liebe zu euch. Feiert dieses Mahl immer wieder zu meinem Gedächtnis. So bleibt ihr in meiner Liebe.

6) „Friede sei mit euch,“ sagt Jesus. Und er fügt hinzu: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“  Wie schaut dieser Friede aus? Wie können wir in seiner Liebe im Alltag bleiben? Es sind eigentlich nur drei Worte, die wir in unserem Leben beachten und in unserem Herzen bewahren sollten:

Das erste Wort „Danke“: Bei welchen Gelegenheiten darf ich „Danke“ sagen…?

Das zweite Wort „Bitte“: Bei welche Gelegenheiten darf ich „Bitte“ sagen… ?

Das dritte Wort „Entschuldigung“: Bei welchen Gelegenheiten darf ich „ich bitte um Entschuldigung“ sagen...?

Drei Wörter, die im Alltag so wertvoll sind, weil sie  dem Frieden in der Familie, in der Schule, ... dienen.

7. Wir stehen später um den Altar – bilden eine Gemeinschaft mit Jesus und untereinander. Das heilige Brot, der Leib Christi, wird in deine Hand gelegt – sie ist geöffnet wie eine Schale, in die Jesus, seine Liebe, hinlegt. Du darfst ihm in diesem Augenblick ganz nahe sein und ihm antworten:

Jesus ich danke Dir, was Du mir täglich schenkst.
Jesus ich bitte Dich, dass du weiterhin bei mir bist.
Jesus verzeihe mir, wenn ich Unrechtes getan habe.
Jesus, mein Herr und mein Gott, du kennst mich und liebst mich mit Haut und Haaren. Amen.