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Hofer Wallfahrt 2011 nach Marienweiher

Wallfahrt nach Marienweiher mit Pfarrer Fieder
Datum:
Veröffentlicht: 18.7.11
Von:
Elisabeth Goller

Radwallfahrt/Gesamtwallfahrt

Am Samstag den 09.07. trafen wir uns um 7:30 an den roten Röhren der ehemaligen Landesgartenschau an den Saaleauen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Fußwallfahrer schon 2 ½ Stunden ab St. Marien mit Pfarrer Fiedler unterwegs. Nach einem stimmungsvollen „ Danke für diesen guten Morgen-Lied“ und voller geistlichem Impuls, starteten wir die Räder, um gleich darauf das erste Hindernis, verstreute Glasscherben einer geborstenen Autoscheibe zu umfahren.
Am Samstag den 09.07. trafen wir uns um 7:30 an den rotenRöhren der ehemaligen Landesgartenschau  an den Saaleauen.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Fußwallfahrer schon 2 ½Stunden ab St. Marien mit Pfarrer Fiedler unterwegs.
Nach einem stimmungsvollen „ Danke für diesen gutenMorgen-Lied“ und voller geistlichem Impuls, starteten wir die Räder, um gleichdarauf das erste Hindernis, verstreute Glasscherben einer geborstenenAutoscheibe zu umfahren.
In gemütlichem Tempo rollten wir mit 7 Rädern, 1 Sportradund 6 Mountainbikes der Saale entlang gegen Oberkotzau, um schließlich ersteStation in Schwarzenbach bei der Fischinsel zu machen. Wer musste, konnte dieblitzblanken Toiletten der Gemeinde nutzen oder ganz einfach eine Stärkung zusich nehmen.

Nachdem wir Schwarzenbach hinter uns gelassen hatten, fuhrenwir durch Förbau hinauf zur Dammkrone des Förmitzspeicher’s. Mancher fuhr,wieder andere schoben, doch waren wir letztendlich Alle oben.

Auf der ruhigen Landstraße nach Benk hatten wir eine tolleAussicht auf Münchberg, den Frankenwald, die Windräder und das Fichtelgebirge,dass sich hinter Sparneck aufbaute.

Hier änderte sich die Oberflächenbeschaffenheit von Asphaltauf Schotter und Berge taten ihr übriges.

An der Filialkirche zu Sparneck angekommen, rasteten wir undbewunderten die inneren Werte der Kirche.

Ein kurzer Impuls und zwei drei Strophen von „Großer Gottwir loben dich“ und schon ging es weiter zum eigentlichen „Impulszentrum“, derFilialkirche St. Otto in Zell.

Die Beine mochten nicht mehr so recht, doch irgendwie musstedas zu schaffen sein, wartete doch schon seit geraumer Zeit der Messner dortauf uns.

Man muss wissen, dass diese Kirche selten geöffnet ist undwir schon sehnlichst erwartet wurden.

Der Messner, Religionslehrer im Ruhestand, empfing uns mitGlockengeläut und freudiger Erwartung, waren wir doch die ersteRadwallfahrergruppe, der er die Kirche und ihre Räumlichkeiten erklärtendurfte.

Die kleine Kirchebeeindruckte uns sehr. Wir fanden ein oberirdisches Gewölbe, ähnlich wie man esfrüher für den Kellerbau verwendete. Eine Bankseite war mit Schutzfolieabgedeckt, die andere war geöffnet. Der Raum fasst maximal 60 Personen.

In dieser Kirche hielten wir gut 20 Minuten meditierend,singend, betend inne, um uns danach zu unserer langersehnten Mittagspause zuFamilie Müller in den 3 km entfernten Ort Grosenau aufzumachen.

 

Und was uns da erwartet war gewaltig. Bratwürste vom Grill,Erdbeerkuchen, Kaffee, Getränke, weiche Sitzkissen, ein Bauernhofgarten,Fischteiche, Federballspiel und eine nicht mehr endend wollende Pause.

Die Gastfreundlichkeit war überwältigend und wir dankten esmit kleinen Geschenken.

Doch wollen wir auch nicht vergessen, wir feierten dort auchden Geburtstag einer Wallfahrerin.

Gut ausgeruht und gestärkt machten wir uns nach fast einerStunde Pause auf, um den nächsten Berg zu erklimmen/erschieben.

Die Zeit war weit fortgeschritten und der Weg nach Sauerhofnoch lang.

So fuhren wir auf ruhigen Landstraßen gegen Stammbach, bogenauf einen Flurweg nach Senftenhof ein, um schließlich in Förstenreuth denletzten, aber steilen Berg, zu meistern.

In schneller Fahrt durch den Wald gelangten wir 15 Minutenvor drei in Sauerhof an.

Welch Wunder, wir hatten noch viel Zeit um unsaufzufrischen, denn die Buswallfahrer kamen erst 15:30 in Sauerhof an.

Gemeinsam mit den Fußwallfahrern, den Buswallfahrern und uns,starteten wir mit Pfarrer Fiedler die Hauptwallfahrt über Weickenreuth nachMarienweiher.

Der polnische Patres empfing uns bei strahlendem Sonnenscheinan den Stufen der Basilika und „taufte“ uns geradewegs noch mal, zumindestdiejenigen, die gar zu vorwitzig waren.

Zum Wallfahreramt kamen dann noch die PKW-Fahrer hinzu, so dass wir am Ende ca.50Wallfahrer waren. Im Anschluss an das Amt konnte wer wollte ein Abendessen ineiner der Gaststätten einnehmen.

Ab 19:30 erfolgte dann die Heimfahrt nach Hof.

Bernhard Wagner