Josefskapelle mit neuem Gesicht
Behindertengerechter Zugang ermöglicht dank eines Sponsors
Über den durch die Witterung notwendigen Vorbau kann man sich streiten - aber gerade einladend ist er nicht. So empfindet es jedenfalls ein ungenannter Spender, der nichrt nur für eine neue Optik der Kapelle, sondern auch für einen behindertengerechten Zugang sorgen will. Ab dem 1. Oktober 2007 arbeitet die Fa. Holzschuher an der Verschönerung.
Der Vandalismus vom naheliegenden Spielplatz machte es notwendig, den Vorrraum zu schließen. Unrat verschiedenster Art landeten dort, von wo aus man auf den Altar schauen konnte. Die Umgestaltung soll diesen Blick wieder ermöglichen: eine mit einem kunstschmiedenen Gitter gesicherte Glastür gibt wieder Einblick ins Innere.
Der mühsame Aufgang zur Kapelle wird in Zukunft zwei Zugänge haben: ein paar Stufen, direkt zur Tür, und einen leicht geschwungenen Anstieg, der für ältere Personen und Rollstuhlfahrer gedacht ist. Gerade für Menschen aus der ehemaligen Josefssiedlung, für die die Kapelle auch gedacht war und ist, wird es wieder leichter möglich, ihr "Kirchlein" einzusehen, vor dem Raum zu beten oder mittwochs am Gottesdienst teilzunehmen. Auch die Statue des hl. Josef, Namensgeber und Patron der Kapelle, bekommt einen neuen Platz.
Die Kirchenstiftung St. Konrad hätte für diese Baumaßnahme nicht das Geld gehabt, doch ein edler Spender, dem die Kapelle am Herzen liegt, hat mit Firmen und Architekt Kontakt aufgenommen, um auf diese Weise dem Äußeren der kleinen Kapelle Glanz zu verleihen. Klar, dass alle dem Sponsor dankbar sind!