Kath. Frauenbund: Vortrag beim Frauenfrühstück von A. Motschenbacher

„Verloren unter 1.000 Facebook-Freunden?!

„Verloren unter 1.000 Facebook-Freunden?!“: Unter diesem Motto gab der BambergerHochschulseelsorger Alfons Motschenbacher beim Frauenfrühstück des KatholischenFrauenbunds St. Konrad (Hof) einen Überblick über die Sozialen Medien. Vor rund 80 Frauen zeichnete Motschenbacher, der dieKatholische Hochschulgemeinde (KHG) inBamberg leitet, die rasante Entwicklung von Mails, Smartphones und Co. auf. So erinnerte er, dass er noch imJahr 2000 die Anschaffung eines zweiten Computer für die Hochschulgemeindeausführlich begründen mußte, inzwischen sei der Alltag ohne Computer undSmartphones nicht mehr vorstellbar. Inseinem äußerst abwechslungsreichen und mit vielen aktuellen Fakten unterlegtenVortrag zeigte Motschenbacher die Vor- und Nachtteile der digitalen Kommunikation auf. Während für Jugendliche Facebook, Twitter oder andere soziale Medieninzwischen so selbstverständlich seien wie das Atmen, stünden Eltern oft sehrskeptisch dieser Dauernutzung gegenüber. Und Motschenbacher erinnerte dabei schmunzelnd auch ans 18. Jahrhundert,als Eltern aufgrund der günstigeren Produktion von Büchern davor gewarnt wurde,dass ich Töchter „lesesüchtig“ werden könnten. Inzwischen würden sich aber auch neueUmgangsformen mit den neuen Medien entwickeln , zum Beispiel , dass sich jungeLeute gegenseitig verpflichten ab 22 Uhr bei Partys keine Fotos mehr hochzuladen – und wer sich andiese Regel nicht halte, werde beim nächsten Mal nicht mehr eingeladen.
Bei deranschließenden Diskussionsrunde wurde auch deutlich, wie sehr inzwischen diesozialen Medien auch den Alltag des Seelsorge-Bereichs St. Konrad prägen - zur direkten Information für diePfarreimitglieder, aber auch nach außenzur Werbung für das vielfältige Pfarrei-Leben. Über Fluch und Segen der neuenMedien diskutierten die Frauen anschließend nach beim Frühstücken an denTischen, die das engagierte Team um die Frauenbunds-Vorsitzende SieglindePalitza wieder liebevoll und reich gedeckt hatten.
