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Katholischer Frauenbund St. Konrad besucht Ordensfrauen

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Datum:
Veröffentlicht: 22.5.15
Von:
Elisabeth Goller

zu Gast bei den Eucharistinerinner

Einen Blick hinter eine ungewöhnliche Klostertür warf jetzt der Katholische Frauenbund St. Konrad Hof. Über 30 Frauen besuchten die „Eucharistinerinnen“ in Oberkotzau.
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Einen Blick hinter eine ungewöhnlicheKlostertür warf jetzt der Katholische Frauenbund St. Konrad Hof. Über  30 Frauen besuchten die „Eucharistinerinnen“in Oberkotzau.

Auf den ersten Blick ist es einmodernes Einfamilienhaus mitten in einem Wohngebiet in Oberkotzau. Dochtatsächlich ist es ein Kloster. Seit 2011 leben und wirken in diesem Haus die„Eucharistinerinnen“, die ganz offiziell „Kongregation der Schwestern DienerinnenJesus in der Eucharistie“ heißen. Die Frauenbunds-Frauen von St. Konrad lerntenin dem lebendigen Vortrag von Sr. Margareta Fischer, der von einer bebildertenPräsentation begleitet wurde, nicht nur die Ordensgemeinschaft und ihrenGründer Georg Matulaitis kennen, sondern bekamen auch Impulse für das eigeneLeben.

Bereits seit 1989 gibt es eineNiederlassung  der Eucharistinnerinnen inOberkotzau – es ist die einzige in Deutschland, insgesamt ist der Frauenordenin 29 Niederlassungen in sieben Ländern, vorrangig in Osteuropa. Gegründetwurde er 1923 durch Georg Matulaitis,  dem damaligen Bischof von Vilnius. Er kam  1871 als jüngste von acht Kindern in einerfromme Bauersfamilie in Litauen zur Welt,  wurde aber bereits mit sechs Jahren Waise underkrankte als Jugendlicher an Tuberkulose. Dank großzügiger Unterstützer konnteer studieren und wirkte nicht nur als äußert engagierter Priester, sondernlehrte in St. Petersburg auch Soziologie. Um nach dem Ersten Weltkrieg denMenschen geistliche Erneuerung zu bieten, gründete er neben den„Eucharistinnerinnen“ noch weitere Orden.  

Die sechs Schwestern in Oberkotzaufüllen das Motto ihres Ordensgründer mit Leben: „In allem Gottsuchen, alles zur größeren Ehre Gottes tun. In alles Gott hineinbringen, allesmit seinem Geiste tränken. “ So bringen sich die Ordensfrauen alsGemeindereferentinnen vor allem in der Jugendarbeit der Pfarreien von Hof,Oberkotzau und Rehau ein, organisieren Jugendfreizeiten, sind alsReligionslehrerinnen und Erzieherinnen im Einsatz. Und sie bieten in ihremmodernen Kloster verschiedene Angebote von den gemeinsamen Gebetsstundendreimal täglich, bis zu Exeritizien und „Kloster auf Zeit“ .

Nach einer ausführlichen Frage- undGesprächsrunde feierte der Katholische Frauenbund St. Konrad zum Abschluß desinteressanten Abends mit den Schwestern in ihrer Hauskapelle eineEucharistiefeier, die Pfarrer Wiedow aus St. Konrad zelebrierte. Der Frauenbundund die Ordensschwestern wollen künftig öfter zusammenarbeiten.

Annerose Zuber