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Kreuzabnahme einer profanierten Kirche in Hof

Kreuzabnahme
Datum:
Veröffentlicht: 27.3.26
Von:
Stefan Fleischmann

Zur Kreuzabnahme hatte der leitende Pfarrer Stefan Fleischmann am vergangenen Freitag eingeladen. Viele Gemeindemitglieder wussten die Kreuzabnahme an der ehemaligen St. Otto Kirche einzuordnen, denn bereits am 26.02.2023 wurde die Profanierung der Kirche am Steinweg 23 vollzogen. Im Rahmen einer Eucharistiefeier „Dem Vergangenen Dank; dem kommenden Ja“ hatte die Gemeinde damals Abschied von der Kirche St. Otto in Hof genommen. Die Kerngemeinde fand eine neue religiöse Beheimatung in der neuen Kapelle St. Otto im Seniorenzentrum. Die Kirchenverwaltung Bernhard Lichtenberg hat sich seitdem um eine würdige Weiterverwendung der liturgischen Gegenstände verantwortungsvoll gekümmert.

Pfarrer Fleischmann wies eingangs daraufhin, dass das Kreuz, das abgenommen wird, am 12.5.1977 angebracht und am 15.05.1977 vom damaligen Stadtpfarrer Heinrich Sippel unter großer Gemeindebeteiligung gesegnet wurde. „Es war den Menschen damals wichtig, dass ein Kreuz – gut sichtbar – auf dieses Gotteshaus in besonderer Weise hinweist und zum Glauben an ihn, Jesus Christus - den Gekreuzigten und Auferstandenen, einlädt“, erinnerte Fleischmann die Gläubigen. Einige von ihnen waren selbst Augenzeugen gewesen und konnten von diesem besonderen Ereignis berichten.

„Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung!“ Unter diesem Motto stand die Kreuzabnahme, zu der Pfarrer Fleischmann die Mitglieder der Kirchenverwaltung Bernhard Lichtenberg und den Gemeindeausschuss St. Otto in besonderer Weise begrüßte, ebenso die Oberbürgermeisterin Eva Döhla, Sebastian Öhme (Hospitalstiftung) und die beiden Dekane Andreas Seliger und Andreas Müller.

In seiner Ansprache unterstrich Pfarrer Fleischmann die Bedeutung des Kreuzes für die Christen. „Das Kreuz nehmen wir in Empfang: Der Tod des Gottes Sohnes am Kreuz stiftet ein neues Liebesband zwischen den Zurückgebliebenen. Es ist Gottes Kraft und Stärke. Gott hat seinen Sohn gesandt, damit wir uns an ihm, seinem Kreuz festhalten, der uns hinüberführt zum ewigen Leben.“

Verwaltungsleiter Michael Zentgraf und Hausmeister Johann Hert legten selbst Hand an, das Metallkreuz und das Holzkreuz an der ehemaligen Kirche loszulösen und zur Abnahme freizugeben. Das Kreuz erhält einen neuen Ort: St. Nepomuk in Feilitzsch. „Möge das Zeichen des Kreuzes den Menschen Hoffnung schenken und an die Liebe Jesu Christi erinnern“, schloss Pfarrer Fleischmann die Kreuzabnahme.

Foto: von links kath. Dekan Andreas Seliger, leitender Pfarrer Stefan Fleischmann

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