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Letzte Sitzung des Pfarrgemeinderates St. Otto

Datum:
Veröffentlicht: 2.3.14
Von:
Ulrich Tschoepe
Für die Filialkirchengemeinde St.Otto in Hof war der 11. Februar 2014 ein denkwürdiges Datum. An diesem Tag fand die letzte Pfarrgemeinderatssitzung statt. ....

Für die Filialkirchengemeinde St.Otto in Hof war der11. Februar 2014 ein denkwürdiges Datum. An diesem Tag fand die letztePfarrgemeinderatssitzung statt. Bekanntlich gibt es ab der neuen vierjährigenWahlperiode des am 16. Februar 2014 neu zu wählenden Pfarrgemeinderates für dengesamten Seelsorgebereich St.Marien / St.Konrad kein eigenes Gremium dieserKonstellation mehr auf dem Otterberg. Die Filiale wird in das neue pastoraleLaiengremium integriert. Künftig führt ein noch zu bildender Sachausschuss imWesentlichen die Arbeit des bisherigen Pfarrgemeinderates St.Otto fort.

PGR-Vorsitzender Ulrich Tschoepe betrachtete in derSitzung das Ende vierzigjähriger aktiver Arbeit im auslaufenden Gremium alsAnlass für einen lohnenden Rückblick in die Vergangenheit. Damit sollten auchHochachtung, Anerkennung und Dank vor dem Engagement so Vieler zum Ausdruckgebracht werden, die St.Otto auf den unterschiedlichsten Gebieten vorangebrachthaben, denen die Filialgemeinde am Herzen lag oder noch immer liegt. Dazudurchforstete er sämtliche Sitzungsprotokolle seit dem Jahr 1974 und erstellteeine umfangreiche Statistik in Tabellenform. Er bezeichnete sie trotzerheblichen Arbeitsaufwandes dennoch als eine „Statistik, die niemandbraucht“. Andererseits eröffneten sich im Ergebnis dennoch interessanteAspekte. Die aus den Protokollen gewonnenen umfangreichen Daten wurden für jededer 10 Wahlperioden gesondert erfasst. Ihre jeweiligen Enddaten sodann in eineGesamttabelle überführt. Resümee und Kernaussage: In 40 Jahren PGR St.Ottowurden allein für Sitzungszeiten 11 Tage, 23 Stunden und 10 Minutenaufgewendet. Sie verteilen sich auf 150 Sitzungen. Während vier Jahrzehntenhatte St.Otto, wie der PGR-Vorsitzende verschmitzt bemerkte, lediglich zweiVorsitzende „verschlissen“, nämlich acht Jahre seinen inzwischen verstorbenenVorgänger Theodor Fritscher, und zweiunddreißig Jahre ihn selbst.

 Pfarrer Holger Fiedler dankte dem Vorsitzenden, aberauch dem gesamten Gremium für vier Jahrzehnte erfolgreicher Tätigkeit zum Wohleder Filialkirchengemeinde. Auch Kirchenpfleger Bernd Fritscher ergriff das Wortund dankte Tschoepe im Namen der Kirchenverwaltung und der Gemeinde mitherzlichen Worten für zweiunddreißig Jahre in der Vorsitzendenfunktion.Fritscher überreichte ein Geschenk und schloss die Ehefrau des Vorsitzendenausdrücklich in seinen Dank ein. Den bekräftigte er noch mit einem buntenBlumenstrauß. Tschoepe zeigte sich überrascht von der Ehrung. DieSitzungsteilnehmer forderte er auf, beim anschließenden Büffet Appetit zuentwickeln.