Momentensammler - Ausflug nach Hollfeld und Frauenfrühstück


Wiedersehen mit ehemaligen Pfarrer und geistlichen Beirat Hans-Jürgen Wiedow und mehr…
30 Frauenbundfrauen und Gäste besuchten unseren langjährigen Pfarrer Hans-Jürgen Wiedow in seinem neuen Wirkungskreis, der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Hollfeld; vor der Abfahrt spendete uns sein Nachfolger Pfarrer Stefan Fleischmann den Reisesegen und „versüßte“ den Reiseweg.
Der Gottesdienst erinnerte sofort an alte Zeiten. Liedauswahl und der reichliche Einsatz von Weihrauch waren und sind typisch für unseren ehemaligen Wegbegleiter. Die Einkehr in nahegelegenen Gasthaus erfreute Herz und Gaumen, tolles Wetter schaffte für alles die beste Grundlage.
Wir besichtigten die absolut sehenswerte Burg Rabenstein unter fachkundiger Führung, wenngleich der noch übriggebliebene Ritter mehr über die Zustände klagte als zu begeistern vermochte. Hans-Jürgen verbrachte im Anschluss die Kaffezeit bei uns, es gab viel zu erzählen, zu lachen, aber auch zu badauern oder zu vermissen…es ist halt so! Das Naturparadies bot auch Gelegenheit, sich mit kleinen Rundgängen im Schatten die Gegend mit zahlreichen Grotten und Höhlen anzuschauen, es ist echt schön dort, auch wenn die Zeit viel zu kurz war.
Auf der Heimfahrt waren sich alle Mitfahrer/innen einig, einen harmonischen Tag mit bereichernden Begegnungen erlebt zu haben, ein bischen in der Vergangenheit geschwelgt , aber auch neue Kontakte geknüpft zu haben.
Für mich war es die erste Fahrt, die nicht unsere verstorbene Schatzmeisterin Verena Krauß gemeinsam mit ihrem Mann Siegfried organisiert hat, ich habe die Vorarbeit der beiden genutzt und ihr Mann hat mich unterstützt. Ich war ihr immer schon dankbar, dass sie das für unsere Frauen gemacht hat, jetzt bin ich es nochmehr.
Momentensammler: Kaum hast Du den Moment gefunden, ist er vorbei…
Zum Frauenfrühstück fanden sich gut 50 Frauen im Pfarrzentrum ein und hörten nach ausgiebigem Frühstück den Impulsen unserer geistlichen Beirätin Lisa Maria Eberhardt gespannt zu. Das Lied von Wolfgang Buck: „wie a Hamster in seim Rod“ führte zum Thema, und regte zum Überlegen an, welche vielfältigen Anforderungen uns scheinbar oder tatsächlich vom Leben für uns selber und schönen Momenten abhalten.
Gedanken dazu wurden am Tisch ausgetauscht, bevor die Referentin mit Ideen und Tipps auf die Wichtigkeit, ja Notwendigkeit der individuellen Auszeiten hinwies und wie aus kleinen Eriegnissen Kraft geschöpft werden kann; dazu ist es allerdings notwendig, sich selbst schöne Momente zu schaffen bzw. sie zu suchen und auch im Alltag zu erkennen.
Sind nur die angenehmen Momente sammelwürdig, erinnerungswürdig oder prägen uns nicht auch die eher schmerzlichen?
Am Ende des Vortrages kam natürlich der bekannte Titel „Momentsammler“ von Werner Schmidbauer zu Gehör und ein Gebet schloss diesen Teil des Vormittages ab. Das reichhaltige Essensangebot und das harmonische Ambiente stellte alle Besucherinnen voll zufrieden.
Dank gebührt der Referentin für die inspirierenden Impulse aber auch den engagierten Helferinnen, die dieses Ereignis im Vorfeld und in der Nacharbeit erst ermöglicht haben.











