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Neues aus dem Frauenbund

Frauenbund - Frauenfrühstück Herbst 2019
Datum:
Veröffentlicht: 3.11.19
Von:
Sieglinde Palitza

Die Seele laufen lassen: Gott im Alltag sehen und integrieren

Die Gemeindereferentin Michaela Meusel nahm einige Frauenbundsfrauen und Gäste mit auf den Rundweg um die Pfaffenteiche, um ihnen an 4 Stationen durch besinnliche Texte Gottes Nähe zu vermitteln. Ganz erstaunlich war, dass einige Teilnehmerinnen diesen eigentlich altbekannten Hofer Weg zum ersten Mal nahmen: die Begeisterung über dieses Biotope Kleinod war groß; in der Natur die Verbundenheit Gottes mit uns Menschen in alltäglichen Situationen zu spüren und gute Gespräche in kleinem Kreis während des Spazierganges stärkten für die kommende Zeit.

Eine kurze gemeinsame Einkehr zum Abschluss erweckte den unbedingten Wunsch nach einer Wiederholung im nächsten Jahr!

 

Auf dem Weg zur Mitte durch Dankbarkeit: Frauenfrühstück mit Schwester Margareta Fischer

Fast 90 Frauen wollten wissen, wie man den Weg zur Mitte finden kann, und besuchten deshalb das Frauenfrühstück des Katholischen Frauenbundes Bernhard Lichtenberg in Hof. Die Eucharistinerin Schwester Margareta Fischer aus Oberkotzau empfahl die Dankbarkeit als wirksamen Wegweiser zu einem zufriedenen, ausgeglichenen Leben.

Lob und Preis Gottes, der auch mit dem gemeinsamen Eingangslied „Lobe den Herren“ angestimmt wurde, sind zentrale Themen des christlichen Glaubens und untrennbar mit Dankbarkeit verbunden. Diese Fähigkeit kann erlernt und geübt werden und mindert nach wissenschaftlichen Erkenntnissen Risiken wie Burnout und erzeugt gute Erinnerungen. Als Methode können zum Beispiel positive Gedanken vor dem Einschlafen oder ein Dankbarkeitstagebuch dienen, in dem regelmäßig Glücksmomente des Tages, und seien sie auf den ersten Blick noch so unscheinbar und klein, festgehalten und regelmäßig nachgelesen werden. Die Besinnung auf die eigenen Stärken und deren bewusster Einsatz macht glücklicher und weniger gestresst.

Welchen Stellenwert die Dankbarkeit in anderen Religionen und der Pädagogik hat, eröffnete den Blick der Zuhörerinnen: Im Islam gehören Dankbarkeit und Geduld zusammen, im Hinduismus wachen die Götter über die Dankbarkeit und im Buddhismus soll man dankbar für die Opfer anderer Lebewesen sein; in der Pädagogik ist eine Kultur der Dankbarkeit von Kind an wichtig und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Eltern kommt eine Vorbildrolle zu, die offensichtlich heutzutage gerne stärker ausgeprägt sein sollte.

Viele Musiktitel drücken Dankbarkeit aus. In der Literatur bezeichnete Goethe Undankbarkeit als Schwäche und der Talmud schätzt Undankbarkeit schlimmer als Diebstahl ein. Dankbarkeit ist die Mutter aller Tugenden und erfährt ihren Höhepunkt in der Dankbarkeit zwischen Mensch und Gott; sichtbares Zeichen ist die Eucharistie, das Abendmahl.

Frauenbund - Frauenfrühstück Herbst 2019
Frauenbund - Frauenfrühstück Herbst 2019
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Frauenbund - Die Seele laufen lassen
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