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Ökumenische Alltagsexerzitien 2019

Alltagsexerzitien 2019
Datum:
Veröffentlicht: 24.4.19
Von:
Ulrich Tschoepe

Zum wiederholten Mal fanden die Ökumenischen Alltagsexerzitien im Gemeindesaal der evangelischen Auferstehungskirche in Hof-Moschendorf statt. Von den insgesamt vierzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern kamen fünf aus der katholischen Nachbargemeinde St.Otto, um in der Fastenzeit innere Einkehr zu halten. Ein beredtes Zeugnis für eine funktionierende Ökumene.

In einem „Veranstaltungskalender“ hätte der Text so oder ähnlich lauten können:

Ökumenische Alltagsexerzitien

Gemeindesaal der ev.-luth. Auferstehungskirche

Hof, Medlerstr. 15 a

11. März bis 15. April 2019

Moderation Prädikantin Erika Pöllmann

Musik Angela Wilferth

Requisiten und Assistenz Britta Böttcher

… wobei den drei Damen gleichermaßen für die umfangreiche Vorbereitung und Durchführung Lob und Anerkennung gebühren.

Das Thema der Alltagsexerzitien 2019 hatte einen aktuellen Bezug. Der evangelischlutherische Kirchenkreis Bayreuth und die Diözesanstelle Berufe der Kirche, dem Referat Spiritualität im Erzbistum Bamberg, gaben in Zusammenarbeit ein Begleitbuch an die Hand, betitelt mit

vernetzt verbunden

Es bildete das Basismaterial für die fünf Abende, an denen sich die Gruppe jeweils Montag im Gemeindesaal zusammenfand, als auch zur täglichen häuslichen Andacht und Besinnung.

Der thematische Impuls der -     1. Woche: In die Welt gestellt

2. Woche: Im Zeichen des Regenbogens mit Gott verBUNDen

3. Woche: Durchs Netz gefallen und doch gehalten

4. Woche: Verbunden in Christus

5. Woche: Verbunden im Heiligen Geist

Innerhalb der fünf Wochen wurden darin jeweils fünf Unterthemen zur Andacht und Betrachtung in den eigenen vier Wänden vorgegeben.

Obwohl sich die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus früheren Exerzitien bereits kannten, entwickelte die Gruppe im gemeinsamen Gebet und Gesang, in geistlichen und meditativen Übungen zur Ruhe kommend, aber auch in zahlreichen

persönlichen Gesprächen im Austausch untereinander, ein noch stärkeres Gefühl des gegenseitigen Verstehens und der Zusammengehörigkeit im Geist der Ökumene. Im Mittelpunkt der Gruppenabende und der Einkehr in heimischer Klausur stand stets

die Ausrichtung auf die Passionszeit auf dem Weg hin zu Ostern. Ein sechster Montagabend vertiefte darüber hinaus bei einer Rückschau auf gemeinsam Erlebtes, offenem Erfahrungsaustausch und dem Verlangen nach Einheit im Glauben unter dem Zeichen des Kreuzes, die persönliche Bindung untereinander. Prädikantin Erika Pöllmann hatte daran entscheidenden Anteil.

Ein finaler Imbiss durfte selbstverständlich nicht fehlen. Denn wenn die Seele genährt wird, soll der Leib nicht zurückstehen.

Dem Damen-Leitungstrio wurde herzlicher Dank zuteil.