Pfarrfamiliennachmittag St. Marien
Inzwischenkann man es fast schon als liebgewordene Tradition bezeichnen, dass sich amChristkönig-Sonntag die Hofer Katholiken im Pfarrgemeindehaus in der Bachstraßetreffen, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Nachmittag zu verbringen. Themawar in diesem Jahr der Irak – ein Land, das die meisten von uns nur von den grauenvollenKriegsbildern in den Nachrichten kennen. Umso spannender war es, die eherunbekannten Seiten des Iraks zu entdecken: reizvolle Landschaften, einefaszinierende Kultur, eine bewegte Geschichte und viele großartigeSehenswürdigkeiten. All das wurde den Besuchern auf anschauliche Weisenähergebracht. Ein Blick auf die Lage der verfolgten Christen im Irak sorgtefür ein paar ernste Momente an diesem sonst sehr fröhlichen Nachmittag.
ImUnterhaltungsprogramm gab es allerlei zu staunen, denn dort präsentierten sichdie verschiedensten Talente der Pfarrei. Von Musikern und Sängern über Tänzerbis hin zu Schriftstellern und Schauspielern war alles dabei. Den Anfangmachten die Kleinsten von der Angerschule mit Musikstücken für Akkordeon, Geigeund Klavier. Nach Kaffee und Kuchen begeisterten die Ministranten mit einemCupsong, bevor zwei Tänzer vom Hofer Theater ein Liebesduett zum Besten gaben.Dazwischen demonstrierten die älteren Kinder und Jugendlichen ebenfalls ihrTalent am Klavier und da man sich mit dem Orient beschäftigte, durfte einBauchtanz natürlich nicht fehlen. Darüber hinaus wurden außerdem noch neueTalente entdeckt, sowohl bei den Kindern, die ein in der Kinderbetreuungeinstudiertes beschwingtes Singspiel vortrugen, als auch bei den Erwachsenen,die sich zu einem Spontan-Sketch mit Gemeindereferentin Beate Schmid, dieübrigens durch das gesamte Programm führte, und Pfarrer Holger Fiedlereinfanden. Zum Abschluss der Veranstaltung kamen alle Gäste und Mitwirkende aneinem irakisch-fränkischem Buffet zusammen und bewiesen, dass nicht nur auf demTeller ein freundschaftliches Miteinander der verschiedenen Kulturen möglichist. So hat die Pfarrfamilie ihrem Namen wieder einmal alle Ehre gemacht: Egalob groß oder klein, ob jung oder alt, ob irakisch oder fränkisch – alle habenzusammengeholfen, dass es ein wunderschöner und unvergesslicher Nachmittagwerden konnte. Herzlichen Dank an alle!
Susanne Hoch