Rückblick Frauenpredigt und Jubiläum Förderverein


Frauenpredigt (Gleichnis vom Sämann Mt 13,1-23) und 20-jähriges Jubiläum des Fördervereins Bernhard Lichtenberg
Natürlich wollten die drei Frauen vom Frauenbund dem Priester keine Konkurrenz machen, als sie ihre Gedanken zum Sonntagsevangelium der Gemeinde vortrugen. Pfarrer Stefan Fleischmann betonte in seinen einleitenden Worten, dass er sich darüber freue, dass die Schriftdeutung in etwas anderer, vielleicht ungewohnter Form erfolge. Ob die Auslegung als typisch weiblich verstanden werden konnte, das zu beurteilen blieb den Zuhörern überlassen. Für Sieglinde Palitza war entscheidend, wie sie selbst mit Gottes Wort umging, ob sie zum Beispiel immer aufmerksam genug für dieses war. Silvia Melzner empfand die Menge des Samens, also des Wortes Gottes und seiner Liebe, als regelrecht verschwenderisch. Anita Wied-Thiersch fiel der Gegensatz zwischen den Jüngern („euch“) und den übrigen Menschen („ihnen“) besonders auf, was sie sich mit der Entstehungszeit des Matthäusevangeliums um 80 erklärte. Das anschließende Beisammensein im Pfarrsaal bot reichlich Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Die Reaktionen auf die Frauenpredigt waren überaus positiv.
Im Rahmen des Gottesdienstes wurde auch das Jubiläum des Förderverein gefeiert. Seit 20 Jahren kann man dessen segensreiches Wirken für die Gemeinde spüren. Das geschieht in der Regel unauffällig, weil die meisten Gemeindemitglieder es gar nicht merken, wenn Projekte scheinbar selbstverständlich verwirklicht werden. Für eigene Mittel der Gemeinde, die oft erforderlich sind, sorgt der Förderverein. Die Zuschüsse sind nicht unerheblich! Immerhin liegen sie insgesamt in einer Größenordnung von 160000 €. Einen Überblick, welche Mittel der Förderverein bereitstellte, gab im Gottesdienst der erste Vorsitzende Dr. Jürgen Willmann. Auf einer Schautafel im Pfarrsaal konnte man nachlesen, was im Einzelnen geleistet wurde, z.B. beim Neubau von Kindergarten und Pfarrzentrum. Dr Willmann bedankte sich bei allen, die bis jetzt den Förderverein unterstützt haben, und bat, ihm weiterhin die Treue zu halten. Speisen und Getränke für das Treffen nach der Heiligen Messe spendierte natürlich der Förderverein.
Karl Palitza






