St. Otto unter Dampf

Full house hieß es am Abend des Buß- und Bettages im Gemeinderaum von St. Otto. Alle "Eintrittskarten" waren durch die vorherige Anmeldung zum traditionellen Dämmerschoppen bei Sauerbraten, Klößen, Rotkraut und guter Unterhaltung vergriffen. Bedingt durch die begrenzten räumlichen Verhältnisse konnten mehr als 65 Plätze für hungrige Gemeindemitglieder und Gäste nicht bereitgestellt werden. Der Scholaraum wurde zur Ausgabestelle für das Essen umfunktioniert. Und weil es in St. Otto zu den Gepflogenheiten gehört, zu servieren, standen auch für diese Aufgabe dienstbeflissene Helferinnen und Helfer bereit. Kaum waren die Deckel der Thermobehälter entfernt, war der Blick auf die Knödel frei, die sich noch im heißen Sud tummelten. Im Nu stand der Raum regelrecht unter Dampf, zusätzlich verursacht durch die Fleischbehälter, dem Soßentopf und der Rotkrautterrine. Das hatte zur Folge, dass nicht nur die Fenster, sondern auch das Objektiv der Fotokamera kräftig beschlugen. Selbst im Gastraum konnte dies beim Fotografieren nicht gänzlich verhindert werden.
St. Otto bittet deshalb die geneigte Leserschaft um Nachsicht, wenn diesmal die technische Qualität der Aufnahmen zu wünschen übrig lässt. Hätten wir, um dies zu vermeiden, deshalb auf die Köstlichkeiten verzichten sollen?








