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St. Otto wird 50

otto 50
Datum:
Veröffentlicht: 15.6.13
Von:
Ulrich Tschoepe
Festgottesdienst mit Weihbischof Radspieler
otto 50

Am 9. Juni 2013 jährte sich in der Hofer Pfarrei St. Marien der Weihetag der Filialkirche St.Otto im Ortsteil Moschendorf. Vor 50 Jahren wurde das Gotteshaus vom damaligen Bamberger Erzbischof Dr. D. Josef Schneider konsekriert. Nach den Wirren des 2. Weltkrieges war dadurch dem Provisorium eines Gottesdienstraumes in einer Baracke des ehemaligen Flüchtlingslagers Hof-Moschendorf, das bereits im Jahre 1957 aufgelöst wurde, ein Ende gesetzt. Zahlreiche katholische Flüchtlinge hatten sich seither im südlichen Stadtteil Hofs niedergelassen und wuchsen mit der einheimischen Bevölkerung zu einer neuen und aktiven Filialgemeinde zusammen.

Auf den Tag genau fünf Jahrzehnte nach der Konsekrierung, feierte Weihbischof Werner Radspieler in Konzelebration mit Pfarrer Holger Fiedler, Pfarrer i. R. Edmund Kräck, Pfarrer i.R. Hans Pfister und Kaplan Hans-Michael Dinkel in Anwesenheit von zahlreichen Gläubigen den Jubiläumsfestgottesdienst in der blumengeschmückten Kirche. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte der Oberhirte die Heiligkeit der Kirche. Heilig, weil sie den Auftrag zur Verkündigung des Wortes Gottes und die Bewahrung der Sakramente innehat. Wäre die Kirche nicht heilig, hätte sie diesen göttlichen Auftrag nicht zweitausend Jahre erfüllen können. Gott hat uns diese Kirche anvertraut, obwohl und gerade weil wir sündige Menschen sind.

Der Jubiläumsgottesdienst wurde mit der Herz-Jesu-Messe von Emil Hug musikalisch umrahmt. Der Gemischte Chor Hof-Moschendorf und der Kirchenchor St.Otto hatten sich zu einem beeindruckenden Klangkörper unter dem Dirigat von Oberstudiendirektor a. D. Fritz Walther, dem Leiter des Moschendorfer Chores, vereinigt. An der Einstudierung der Aufführung hatte die Leiterin des Kirchenchores St.Otto, Karin Gradel, wesentlichen Anteil. Wladimir Plakidin ergänzte den festlichen Rahmen des Gottesdienstes mit meisterhaftem Orgelspiel.

Nach dem Pontifikalamt, das den Höhepunkt der ganzjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten bildete, verweilten die Gläubigen noch bei einem Empfang auf dem Kirchenvorplatz und nahmen in angeregten Gesprächen die Gelegenheit zur Begegnung mit dem Weihbischof und untereinander wahr.

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