Standpunkte und Visionen
Pfarrgemeinderätinnen und -räte gestalten zwei Einkehrtage
Unter dem Titel „Standpunkt und Visionen“ trafen sich Mitglieder der Pfarrgemeinderäte St. Marien und St. Otto, der Kirchenverwaltung St. Marien, St. Otto und Feilitzsch sowie hauptamtlich Mitarbeitende einmal länger als bei Sitzungen üblich.
Sowohl am Freitagabend als auch am Samstag stand die Situation unserer Pfarrei im Mittelpunkt. Ausgehend von einer genauen Analyse unseres Ist-Standes wurden Notwendigkeiten, Wege und Visionen von Gemeindearbeit in unserer Pfarrei diskutiert.
Am Freitag leiteten Gemeindereferentin M. Fröh sowie Pfarrer H. Fiedler die Anwesenden an, all die bisherigen Aktivitäten im gesamten Seelsorgebereich St. Marien zusammenzutragen und in die drei Bereiche „Liturgie“, „Pastoral“ und „Caritas“ einzuordnen. In allen drei Sparten kam eine lange Liste an Tätigkeiten zusammen. Hieran ließen sich das lebendige und bunte Gemeindeleben sowie die vielfältige und engagierte Gemeindearbeit in St. Marien und den Filialkirchen gut ablesen.
Am Samstagmorgen präsentierte Pfarrer H. Fiedler einige interessante Rahmendaten und Zahlen zum Seelsorgebereich St. Marien-Hof, ehe die Modaratorin S. Dresel aus Adelsdorf die methodische Leitung des weiteren Programms übernahm. Unter ihrer Anleitung arbeiteten wir zunächst in Kleingruppen an der wichtigen Frage „Was wollen wir mit unserer Arbeit in der Pfarrgemeinde erreichen?“ Als „Leitziel“ wurde schließlich formuliert: „Wir wollen den Glauben in unserer Kirche (er)leben und in Gemeinschaft – untereinander und mit Gott – andere begeistern.“ Mit scharfem Blick auf dieses Leitziel überprüften wir in Reflexionsrunden kritisch, inwieweit unsere am Freitag zusammengetragenen Aktivitäten tatsächlich „rund laufen“ oder ob hier und da Nachholbedarf vorhanden ist. Am Nachmittag wählten die Anwesenden drei Sachthemen aus, über die ausführlicher diskutiert werden sollte.
Sowohl das Thema „Nutzung des Pfarrgemeindehauses Bachstraße 10 als auch die beiden Themen „Nachhaltigkeit von Hochzeiten“ sowie „Begleitung von Taufen“ wurden ausgiebig erörtert. Die leitende Überlegung dabei war stets, was der PGR leisten kann, was also in seinem „Kompetenzbereich“ liegt und wie die konkrete Umsetzung von Ideen dazu aussehen kann. Zu allen drei Themen wurde in Gruppen eine Reihe von Wegen und Möglichkeiten erarbeitet.
Um die diskutierten Sachthemen konkret anzugehen, Einzelheiten zu besprechen und evtl. Beschlüsse zu fassen, wurde am Ende des Treffens eine PGR-Sitzung für Anfang November terminiert. Pfarrer H. Fiedler sprach schließlich einen besonderen Dank an die Moderatorin S. Dresel aus, die mit viel methodischem Geschick und ihrer Erfahrung in der Gemeindeberatung wertvolle Reflexionsprozesse bei jedem Einzelnen in Gang setzte und somit das Treffen zu einer produktiven Zusammenkunft für die Pastoral vor Ort werden ließ.