Sternsingeraktion 2020
Aussendung der Sternsinger in St. Marien: „Friede! Im Libanon und weltweit“
Die Sternsinger sind auch in Hof wieder unterwegs. Mit einer Andacht in St. Marien wurden etwa 80 Sternsingerinnen und Sternsinger aus ganz Hof samt ihrer Utensilien (Kreide, Sammelbüchse, etc.) und erwachsenen Begleitpersonen gesegnet und für ihren Dienst ausgesendet. Gemeindereferentin Mechthild Fröh ging auf das diesjährige Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“ ein und betonte, (Un-)Friede beginne bereits bei uns allen im Kleinen. Jesu Maßstab, auch bekannt als „Goldene Regel“, könne uns dabei eine wertvolle Richtschnur sein: „Alles, was ihr wollt, dass man euch tu, das tut auch ihnen“ (Mt, 7, 12). Im Anschluss an die Andacht zogen die jungen Sternsinger mit Gebet und Gesang durch die Altstadt zum Rathaus, wo sie von OB Fichtner und Bürgermeister Siller empfangen wurden. Die Politiker lobten den ehrenamtlichen Einsatz aller an der Sternsingeraktion Beteiligten und waren die ersten, die etwas in die Sammelbüchse stecken durften. Mit dem Segensspruch und dem „20*C+M+B*20“ an der Rathaustür endete die Aussendungsfeier. Einige Gruppen machten sich noch am Abend auf, um in ihrem Viertel von Tür zu Tür zu gehen und zu sammeln.
Markus Reinisch
Sternsinger von St.Otto mit Eifer bei der Sache
18 Mädchen und Jungen zogen in fünf Gruppen als Sternsinger in Begleitung Erwachsener am Dreikönigstag von St.Otto aus durch den Stadtteil Moschendorf um die Welt zu verbessern.
Gemeindereferentin Mechthild Fröh sandte die buntgekleidete Schar im Rahmen einer Andacht aus. Unter dem diesjährigen Leitgedanken FRIEDEN! IM LIBANON UND WELTWEIT Segen bringen * Segen sein, überbrachten die Kinder den Segen für die Menschen, für Haus und Hof und dokumentierten dies an den Türen mit 20*C+M+B+20. Die Sammlung erbrachte wieder einen namhaften Betrag für das Anliegen, in dem die Sternsinger unterwegs waren. DieKinder fanden an ihrer Aufgabe solchen Gefallen, dass sie für das nächste Jahr spontan ihre Mitwirkung erklärten. Vielleicht haben auch das milde Wetter und die Süßigkeiten, die ihnen zugesteckt wurden, einen Anteil daran. Trotzdem darf davon ausgegangen werden, dass im Gegensatz zu manchem Vorurteil, Kinder und Jugendliche sich durchaus noch für eine ehrenvolle Aufgabe begeistern lassen.
Ulrich Tschoepe