Viel los im Frauenbund


Spendenübergabe an Lebenshilfe Hof
500 € hat der Katholische Frauenbund Bernhard Lichtenberg an die Lebenshilfe gespendet. Damit sollen Ausflüge und weitere integrative Aktivitäten unterstütz bzw ermöglicht werden. Im Rahmen einer Besichtigung der neuen Einrichtung an der Stelzenhofstraße, die integrative Kinderkrippe, Kindergarten und Kinderhort beheimatet, wurde das Geld von Vorstandsmitgliedern und der geistlichen Beirätin an Siegfried Wonsack übergeben. Die Ausstattung und die therapeutischen und erzieherischen Ansätze waren überaus beeindruckend. Auch die wohl fast einmalige Möglichkeit, Wohnraum für Mütter mit Behinderung und ihren Kindern intensiv begleitetes Wohnen anzubieten, ist ein wichtiger Integrationsschritt.
Es besteht bereits eine gute Zusammenarbeit zwischen Frauenbund und Lebenshilfe, es wurden bereits Werkstücke erstellt. Selbstverständlich wird es weitere Gemeinsamkeiten geben: Die Werkstatt hat inzwischen ein großes Herz für unsere Maiandacht gebaut, nächstes Jahr wird die Besichtigung der Einrichtungen des Lebenshilfe für die Mitgliedsfrauen im Rahmen eines Monatsprogrammpunktes ermöglicht.
So macht „Netzwerken“ allen Beteiligten Freude!
Werkstatt für behinderte Menschen baut Herz für Maiandacht
Passend zum Motto der ersten Maiandacht des Kath Frauenbundes Bernhard Lichtenberg Hof: Herzensfrau Maria, hat die Werkstatt für behinderte Menschen ein zusammensetzbares Herz hergestellt, das im Gottesdienst zum Einsatz kam und half, das Thema zu veranschaulichen.
Danke dafür!
Erste Maiandacht des Katholischen Frauenbundes Bernhard Lichtenberg mit geistlicher Beirätin Lisa Maria Eberhardt
Traditionsgemäß fand am ersten Mai die Mainandacht des Frauenbundes in St. Konrad statt. Eine kleine Gruppe von Frauen hatte unter Leitung der Gemeindereferentin Lisa Maria Eberhardt Texte und Lieder zum Thema "Herzensfrau Maria" vorbereitet. Etwa 70 Andachtsbesucher/innen hatten Gelegenheit, in die besonderen Charaktermerkmale Mariens einzutauchen und mitzusingen und mitzubeten. Dr. Stühlmeyer an der Orgel und seine Tochter Lea mit ihrem Sologesang gaben allem eine feierliche Note. Von der Werkstatt für behinderte Menschen war ein überdimensionales Herz in mehreren Teilstücken erstellt worden, das das Gehörte veranschaulichte.
Im Anschluss kamen viele Besucher/innen gern der Einladung nach, vor der Kirche Bratwürste zu essen und sich endlich wieder einmal im Gespräch zu begegnen. Unsere Jugend hatte die Regie für das Grillen und die Bewirtung dankenswerter Weise übernommen, so dass die 50 Paar sehr rasch verzehrt werden konnten. Als Dank wurde ihnen der Überschuss von 100 € gespendet.
Es ist schön, wenn verschiedene Gruppierungen so toll zusammenarbeiten. Allen Danke dafür!
Vortrag über nachhaltige Textilen mit Stellvertretender Landesvorsitzender des Kath Frauenbundes Sabine Slawik
Das Thema Mode und nachhaltige Textilerstellung hatte uns im März mit einer Kinovorstellung The true Cost interessiert , nun wurde es ergänzt durch den Vortrag von Frau Sabine Slawik zum Thema Gutes tun und dabei richtig gut aussehen! – Mode ohne Verliererinnen“.
50 Frauen und ein Mann waren zum überaus lebendigen und beeindruckenden Vortrag gekommen, der von der Baumwollproduktion bis zur Konfektionierung Fakten und ergänzende Informationen zum Thema bereithielt. Gesetzliche Grundlagen, Lebenssituation in Herstellungsländern und die Verteilung des Preises der Ware auf Herstellen und verschiedene Dienstleister in der Lieferkette lösten Erstaunen aus. Zum Beispiel kommt von einer Jeans für 100 € Verkaufspreis ein ganzer Euro beim Hersteller an; unvorstellbare Wassermengen werden zur Herstellung von Kleidung gebraucht, sie fehlen an anderer Stelle ganz dringend!
Ohne zu schelten oder zu drohen brachte uns Frau Slawik zum Nachdenken, die ein oder andere wird sicher an der persönlichen Stellschraube drehen, an der die Situation am schnellsten zu beeinflussen ist: gut überlegt zu kaufen und als erstes nach der Notwendigkeit fragen. Es folgten Tipps, woran man fair und nachhaltige Waren erkennen kann und welche Marken bereits Wege zur Verbesserung der Umwelt und Lohnsituation in der Textilproduktion beschreiten.
Die gute Resonanz und das angenehme persönliche Miteinander werden sicher zu weiteren Begegnungen führen.







