Wallfahrt nach Marienweiher
„Habe die Ehre“ stand an einer der Ortstafeln – es war zweifelsohne eine Ehre, in Gottes Namen unterwegs zu sein. In diesem speziellen Fall hätte es jedoch vielmehr „Habe die Ähre“ heißen müssen, denn die Hofer Wallfahrt nach Marienweiher stand in diesem Jahr unter dem Motto Korn und Saat. Schon am Start trennte sich die Spreu vom Weizen: Während sich einige vom Regenwetter abschrecken ließen, machte sich eine kleine, wackere Gruppe Fußwallfahrer und eine noch kleinere, aber nicht minder wackere Gruppe Radwallfahrer in den frühen Morgenstunden des 13. Juli 2019 auf den langen Weg nach Marienweiher. Mit geistlichen Impulsen leitete Dekan Holger Fiedler die Fußwallfahrer an, über die Schöpfung und die Saat des Glaubens in unserem Leben sowie über die Anliegen und die lieben Menschen, die ein jeder in seinem Herzen auf die Wallfahrt mitgenommen hatte, nachzudenken. Obwohl der Wallfahrtszug heuer wetterbedingt etwas kleiner ausfiel, war die Ankunft in Marienweiher und der Einzug in die Basilika unter Glockengeläut wie immer sehr beeindruckend. Der feierliche Gottesdienst mit musikalischer Gestaltung durch Dr. Stühlmeyer bildete einen würdigen Abschluss. Danach ging es mit vielen Eindrücken und wunderbaren Erlebnissen im Gepäck zurück nach Hof.
Ein ganz herzliches Vergelt’s Gott geht an alle, die die Hofer Wallfahrt jedes Mal wieder zu einem ganz besonderen Tag werden lassen, allen voran
- die Wallfahrtsführer Thomas Deeg, Bernhard Wagner und Detmar Wilczek, die alles vorbereitetet und organisiert haben,
- die guten Feen Beate Schmid und Gerda Strickner, die unterwegs, mit Kaffee und Kuchen zur Stärkung gewartet haben,
- die Wallfahrer, die Wind, Wetter und Schmerzen getrotzt haben,
- und nicht zuletzt natürlich Dekan Holger Fiedler für die geistliche Begleitung.