Pfarrgemeinderat neu gewählt
Wahlbeteiligung geringer als 2006
Am vergangenen Wochenende konnten die wahlberechtigten Katholiken die Mitglieder eines neuen Pfarrgemeinderats wählen. Zu wenige nahmen diese Einladung an. Jeder konnte von den 19 Kandidaten zwölf Stimmen vergeben, was sehr unterschiedlich genutzt wurde.
Nach Osterferien und Erstkommunionfeier wird am 23. April die konstituierende Sitzung stattfinden, in der auch der Vorstand neu gewählt wird. Die Mitglieder des neuen PGR werden wohl bald gefordert, denn durch den Weggang der Jesuiten und die bisher ungewisse personelle Zukunft im Seelsorgebereich wird Engagement verlangen.
Der Pfarrgemeinderat ist das Beratungsgremium für den Pfarrer in Fragen der Pastoral. Zudem sind die Mitglieder aktiv, um die Gemeinden lebendig zu halten. Auch sollen sie das Ohr für alle Meinungen sein, die nicht offen den Hauptamtlichen gegenüber geäußert werden. Ihre Aussagen, wie das Leben in der Pfarrgemeinde gelingt, sind wichtig, um neue Impulse zu setzen, Bewährtes neu in Angriff zu nehmen und sich Gedanken um die Zukunft zu machen.
Zu danken ist allen, die sich als Kandidaten zur Verfügung gestellt haben. Alle, die nicht gewählt wurden, sind herzlich eingeladen, sich in den Sachausschüssen und bei den Projekten der Pfarrei lebendig zu beteiligen.
Der Pfarrer hat die Möglichkeit, weitere Mitglieder für den PGR zu berufen. Der Vorschlag wird bei der konstituierenden Sitzung unterbreitet. Sein Augenmerk gilt besonders Gruppen, die bei den gewählten Mitgliedern des PGR noch nicht vertreten sind.